Windkraft

München (ots)Zwei Prozent der Republik-Fläche wollen die Ampelkoalitionäre – und insbesondere der neue Superminister Robert Habeck von den Grünen – für Windkraftanlagen nutzen. Hierbei stört natürlich die bayerische 10H-Regel, also die Vorschrift, dass Windräder das Zehnfache ihrer Höhe von Wohnbebauung entfernt sein müssen.

Zwar will die CSU (noch!) an der 10H-Regel festhalten, Ministerpräsident Söder brachte aber bereits entsprechende Anlagen im Staatsforst ins Gespräch. Gerade letzteres lehnt die Bayernpartei strikt ab. Die Bayerpartei ist nicht bereit, Artenvielfalt, Landschafts- und sonstigen Umweltschutz dem Fetisch Windkraft zu opfern.

Der Landesvorsitzende der Bayernpartei, Florian Weber, positionierte sich eindeutig: „Man kann auch sicher über 10H diskutieren, aber der „Befehl-Gehorsam“-Ansatz, der hier aus Berlin kommt, löst in mir ehrlich gesagt beinahe Brechreiz aus. Auch und gerade weil er mit einem so dümmlichen Argument wie „ökologischer Patriotismus“ propagandistisch zu unterfüttern versucht wird.

Niemand in Bayern sollte auf einen solchen Appell hereinfallen. Leider erwarte ich nichts anderes als ein erneutes Einknicken der bayerischen Staatsregierung nach ein paar Pro-Forma-Rückzugsgefechten.“

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