Bayern

München (ots)Die Pläne von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), München als neuen Regierungsbezirk aus Oberbayern herauszulösen, stoßen auf Kritik des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Bayern.

„Die Forderung, einen neuen Regierungsbezirk in Bayern zu schaffen, können wir so nicht nachvollziehen“, sagt Achim von Michel, BVMW Landesbeauftragter für Politik in Bayern. Zwar würden von der Umsiedlung von Regierungsbehörden aus München nach Rosenheim oder Ingolstadt die kleineren Städte grundsätzlich profitieren. Doch die Schaffung eines zusätzlichen Regierungsbezirkes sei vor allem mit hohen Kosten und gesteigertem Bürokratieaufwand verbunden.

„Die Errichtung eines neuen Regierungsbezirkes für München würde die Region Oberbayern aufspalten. Zusätzliche Behörden und neue bürokratische Belastungen für Unternehmen könnten die Folge sein. Zudem ist eine solche Verwaltungsreform extrem aufwendig und kostet viel Geld, das an anderer Stelle vermutlich dringender benötigt wird“, meint von Michel.

Der BVMW fordert in einem 10 Punkte Plan für die Zeit nach der Corona-Pandemie eine mittelstandsorientierte Politik, die Anreize für Innovation setzt und Regulierung und Bürokratie abbaut. „Investitionen in Bildung und Infrastruktur halten wir für sinnvoller als die Einrichtung eines neuen Verwaltungsapparats in Form eines weiteren Regierungsbezirkes“, so von Michel.

Der BVMW Bayern weist außerdem darauf hin, dass die Pläne bisher noch recht unkonkret sind. Im Januar 2020 stellte Söder seine Idee für den achten Regierungsbezirk vor, die bis 2025 umgesetzt werden soll. Die genaue Ausarbeitung obliegt einer Kommission unter der Leitung von Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Damit es zur Umsetzung kommt, bedarf es aber ohnehin einer Mehrheit im Landtag: „Die Freien Wähler haben schon signalisiert, dass sie der Reform nicht zustimmen würden und auch die Opposition ist von den Plänen bisher wenig begeistert. Dass Söders Idee bald auf den Weg gebracht wird, glauben wir deshalb nicht“, so von Michel.

Newsletteranmeldung


Werbung

Das Wörterbuch der Lügenpresse
Das Wörterbuch der Lügenpresse

22,99 €

Versandkostenfrei in Europa, inkl. MwSt.

Verlag: Kopp Verlag

gebunden mit Schutzumschlag, 383 Seiten, durchgehend farbig illustriert

Warum eine ideologisch manipulierte Sprache unser Denken blockiert – und was wir dagegen tun können

Schluss mit der Sprachmanipulation durch die »Qualitätsmedien«! Der Bestsellerautor Thor Kunkel erklärt anhand von circa 300 teils illustrierten Beispielen, wie Begriffsumdeutungen den gesunden Menschenverstand ausschalten sollen.

Durch Sprachregelungen errichtet eine gleichgesinnte Obrigkeit aus Politikern und Journalisten immer neue moralische Denkblockaden, die eine kritische Auseinandersetzung mit den Realitäten verhindern sollen. Denn was nicht gedacht werden kann, kann auch nicht artikuliert werden.

Sprache als Werkzeug der Repression und Gedankenkontrolle

Die von den staatstragenden Medien vorangetriebene Infantilisierung der deutschen Sprache, einst eine der präzisesten Sprachen der Welt, hat inzwischen groteske Ausmaße erreicht. Ein Blick in die deutschen Gazetten zeigt: Sie quellen über von Worthülsen, Begriffsumdeutungen, halbwahren Floskeln, wohlfeilen Mustersätzen, linguistischen Simplifizierungen, Kampfbegriffen und ewig gleichen linkspädagogischen Argumentationsmustern, die das Denken der Menschen normieren, ja ausschalten sollen.

Man muss kein Linguist sein, um in diesem Gesinnungsdiktat, das erwachsenen Menschen verbieten will, so zu sprechen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, eine volkspädagogische Erziehungsmaßnahme zu erkennen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.