Landtag Bayern

Die bayerische CSU-Fraktion im Landtag legte heute einen Dringlichkeitsantrag vor, wonach diese sich auch für eine allgemeine Impfpflicht ausspricht. Auf unsere Nachfrage zu einer evidenzbasierten wissenschaftlichen Nachweisbarkeit von aufgestellten Behauptungen durch die stärkste Partei Bayerns erhielten wir wie erwartet keine Antwort. Ist Korruption der Grund?

„Konkret wird, um Leben in Bayern zu retten und die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern, die epidemische Notlage für Bayern festgestellt. Die von der Staatsregierung heute beschlossenen weitergehenden Regelungen hinsichtlich Schließungen, Zugangsbeschränkungen durch 2G und 2G-plus Regeln sowie speziellen Vorkehrungen für Hotspots mit einer Inzidenz von mehr als 1000 werden ausdrücklich für notwendig erachtet und unterstützt“, heißt es in der Pressemitteilung.

Doch woher die hohen Inzidenzen kommen, nämlich durch 2G und 3G und die damit einhergehende höhere Testrate, sowie Behauptungen des RKI über nie nachgewiesene PCR-Tests (wir berichten in Kürze) verschweigt die Landtagsfraktion.

Was die Diskussion um eine mögliche Impfpflicht angeht, erklärt CSU-Fraktionschef Thomas Kreuzer:

„Wenn die Impfquote nicht deutlich steigt, brauchen wir die allgemeine Impfpflicht. Sie ist notwendig, wenn andere Mittel nicht ausreichen, um dauerhaft aus der Pandemie zu kommen, sondern müssten mit derselben Pandemielage auch im nächsten Winter rechnen.

Zudem ist eine Impfpflicht auch verhältnismäßig. Denn hier steht ein nur geringfügiger körperlicher Eingriff mit äußerst seltenen und meist milden Nebenwirkungen der Überlastung des Gesundheitswesens, der Bedrohung von Gesundheit und Leben und fortdauernden Einschränkungen für alle gegenüber.“

Hier wurden wir jedoch hellhörig. So ist ein Großteil der ungeimpften Menschen unter 40 Jahre und männlich und gehört damit nicht nur zur einer sehr geringen Risikogruppe in Bezug auf ein mögliches Corona-Virus, sondern auch zu einer hochgefährdeten Gruppe von Menschen, die durch die Impfstoffe verursachte Myokarditis bekommen können. Länder ohne Corona-Maßnahmen und ohne Impfpflicht, sowie geringere „Durchimpfung“ zeigen dagegen eine geringere Sterblichkeit als Länder, bei denen dies verschärft betrieben wird.

So verschweigt der Fraktionschef Thomas Kreuzer auch, dass eine wissenschaftliche Studie bestätigt, je mehr Menschen geimpft sind, desto höher ist die Übersterblichkeit. Dies wurde erst vor kurzem im thüringischen Landtag publik gemacht. Ein Factum, dass der Vorsitzende genau der Fraktion, die erst in schmutzigen Deals verwickelt war, eiskalt ausblendet. Auch spricht er von meist milden Nebenwirkungen, ohne differenziert auf die einzelnen Bevölkerungsgruppen einzugehen. Für die allermeisten Menschen ist das Risiko eines Schadens höher als das, schwer an Covid19 zu erkranken.

Wir wollten daher von der bayerischen Fraktion der CSU wissen:

  1. Welche evidenzbasierte wissenschaftlichen Nachweise haben Sie für die Wirksamkeit der Impfungen?
  2. Halten Sie, wie von Ihnen verfasst, Myokarditis tatsächlich für eine milde Nebenwirkung?
  3. Die meisten Menschen auf den Intensivstationen im gesamten Bundesgebiet mit vermeintlichem Corona sind geimpft. Wie erklären Sie sich das?

Die Presseanfrage stellten wir an die Pressestelle der Fraktion, namentlich Ursula Hoffmann, Birger Nemitz und Marcel Escher. Eine Antwort, bzw. einen wissenschaftlichen Nachweis erhielten wir nicht. In Anbetracht dieser Dreistigkeit können wir uns bezugnehmend auf die Erfahrungen, die wir und andere Journalisten und auch Wissenschaftler mit der Pharmabranche in Verbindung mit Politikern gemacht haben, nur vorstellen, dass der Grund eine mögliche Korruption der bayerischen Landtagsfraktion der CSU sein könnte. Wenn es dieser Partei um die Gesundheit der Bürger ginge, wäre es ein Leichtes gewesen, ihre Ansichten wissenschaftlich neutral darzulegen.

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