Michael Rupp

München (ots)Am Dienstag, den 1. Juni 2021, trat Polizeidirektor Michel Rupp seine neue Tätigkeit als Leiter der Bundespolizeiinspektion München an.

Hier wird der 50-Jährige für den überwiegend bahnpolizeilich geprägten Aufgabenbereich zuständig sein und dabei Verantwortung für rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie bei größeren Einsatzmaßnahmen auch für Unterstützungskräfte tragen.

Zu seinem Zuständigkeitsbereich gehören neben den drei großen Münchner Bahnhöfen, Hauptbahnhof, Ostbahnhof und Pasinger Bahnhof, auch über 210 Bahnhöfe bzw. Haltepunkte sowie das mit rund 440 Streckenkilometern größte deutschen S-Bahnnetz. Der räumliche Geltungsbereich der Bundespolizeiinspektion München umfasst neben der bayerischen Landeshauptstadt auch alle Bahnstrecken in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech, München und Starnberg.

Michael Rupp ist gebürtiger Oberbayer, glücklich verheiratet und stolzer Vater von drei lebhaften Töchtern im Alter von fünf, drei und knapp zwei Jahren. Mit seiner Familie lebt er im südlichen Oberallgäu.

1998 war Michael Rupp, nach achtjähriger Verwendung bei der Bundeswehr, in den gehobenen Dienst des damaligen Bundesgrenzschutzes eingestellt worden. Sein Aufstieg in den höheren Dienst führte ihn u.a. nach Lübeck zur Akademie der Bundespolizei sowie nach Wiesbaden zum Bundeskriminalamt.

Nach Abschluss seines Masterstudiengangs war er in verschiedenen Führungsfunktionen im Bereich der Bundespolizeidirektion Stuttgart und beim BKA in Berlin tätig. In der Bundeshauptstadt war er u.a. zur Bekämpfung des islamistischen Terrorismus nach den Terroranschlägen von Paris und Berlin eingesetzt. In den letzten fünf Jahren arbeitete Michael Rupp im Bundespolizeipräsidium in Potsdam im Referat 34 im Bereich der organisierten Schleusungskriminalität sowie im Referat 14-GASIM (Gemeinsames Analyse- und Strategiezentrum illegale Migration). Dabei arbeitete er mit unterschiedlichen Bundesministerien und dem Bundeskanzleramt zusammen.

Seine ersten praktischen, polizeilichen Erfahrungen hatte der 50-Jährige von 1998 bis 2000 während seiner Ausbildung in der Bundespolizeiinspektion München gesammelt, in die er nun als Leiter zurückkehrt. „Nicht im Traum hätte ich damals daran gedacht, die Inspektion München einmal als dessen Leiter führen zu dürfen“, sagt er zurückblickend auf diese Zeit. „Ich werde die neue Aufgabe und die damit einhergehenden Herausforderungen mit viel Mut, Respekt und Freude angehen“, so der Polizeidirektor. Ihm liegt sehr daran, die Aufgabe im geschlossenen und vertrauten Team gemeinsam anzugehen. Für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe er immer ein offenes Ohr, so Rupp in seiner internen Vorstellung.

Sein neues Amt tritt er zusammen mit Polizeioberrat Dr. David Parma an, der nicht nur sein Vertreter, sondern auch Leiter der Führungsgruppe ist. Dr. Parma war bereits mehrere Jahre in der Bundespolizeiinspektion München tätig, ehe er seinen Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst absolvierte und danach als stellvertretender Leiter der Bundespolizeiinspektion Passau agierte. Zuletzt befand er sich für das German Police Project Team (GPPT) im Auslandseinsatz in Afghanistan, wo der 40-Jährige als Deputy Head of Mission tätig war und den Aufbau der afghanischen Polizei unterstützte.

Die erste Aufgabe sieht Polizeidirektor Michael Rupp darin, sich nun schnellstmöglich einen Überblick zu verschaffen und sich in die dienstlichen Abläufe einzuarbeiten. Sobald es die Corona-Pandemie und Lockerungen zulassen, wird er auf alle Partner der jeweiligen Sicherheitsbehörden sowie ggf. auch anlassbezogen auf Medienvertreter zukommen, um sich persönlich vorzustellen.

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Mein Dank geht insbesondere an Prof. Richard Sakwa für die Erlaubnis, Zitate, übersetzt ins Deutsche, aus seinem Buch »Frontline Ukraine: Crisis in the Borderlands« (Tauris Verlag) in einer kritischen Betrachtung der Ukraine-Narrative und seines Buches zu verwenden. Es war in meinen Augen bis Anfang 2016 die beste Beschreibung der Ereignisse, und meine Kritik gilt nicht der Fakten-Analyse, sondern den daraus erfolgten Schlussfolgerungen. Richard Sakwas hauptsächliches Problem war meines Erachtens der erlaubte Rahmen der Diskussion. Nach der Tatsachenbeschreibung erfolgt die Analyse und immer, wenn Sakwa von »Unerfahrenheit«, »unbewussten Fehler«, oder »Fehleinschätzungen« hinterfragte ich, ob die Dummheit und Naivität der europäischen (und US-) Politiker wirklich so groß waren, wie es den Anschein hatte. Und in vielen Fällen habe ich den Rahmen der erlaubten Diskussion verlassen und die Meinung vertreten, dass die Protagonisten der westlichen Politik im Jahr 2014 sehr wohl wussten, was sie taten. Nicht nur der Vortrag eines Insiders, von Lawrence Wilkerson, u. a. Stabschef des US-Außenministers Powell in der Zeit der Präsidentschaft von George W. Bush, verrät, dass ihnen sehr wohl bewusst war, was sie taten. »Auch der Mainstream der Medien lässt seine Rezipienten die Bürger im Stich. Er klärt über diese Vorgänge nicht auf, oft geschieht sogar das Gegenteil, medial wird ein Schleier der Naivität ausgebreitet. Da wird ein Bild in schwarz-weiß von Schurken und Guten präsentiert, das hilft, am Kern des Übels immer mit großer Zielsicherheit vorbeizuschießen. Dann kommt einer wie Wilkerson, der im Inneren des Machtzirkels dabei war, und redet Klartext. Hier wieder aus dem Vortrag ein Beispiel über den Ukraine-Konflikt: Wilkerson: () Warum tut Putin das, was er tut? Teilweise, weil das die einzige Möglichkeit ist, wie man an der Macht bleibt und 60% Zustimmungsquoten in Moskau bekommt. Aber auch weil wir das Versprechen nicht hielten, das George H. W. Bush und Jim Baker dem damaligen Außenminister der Sowjetunion, aus der ja dann Russland wurde, Eduard Schewardnadse, und Gorbatschow und später Jelzin gaben. Und Jim sagte nahezu wörtlich, dass dafür, dass ihr (Anm. d. Autors: die Sowjetunion) kein Geheule über den größten diplomatischen Triumph des späten zwanzigsten Jahrhunderts die Wiedervereinigung Deutschlands anstimmt, wir mit der NATO keinen Zoll weiter nach Osten rücken würden; das sind Jim Bakers Worte. Was tat Bill Clinton? Er ging keinen Schritt weiter nach Osten. Nein. Bei ihm waren es ganze Länder. Er und Obama hielt das aufrecht beabsichtigte sogar Georgien und die Ukraine (Anm. d. Autors: in die NATO aufzunehmen). Wir stifteten sogar die Revolution in Kiew an. Was sollte Putin tun? Ein Drittel der sowjetischen (Anm. d. Autors: Er müsste hier wohl »russischen« sagen) schweren Waffen kommen aus der Ukraine. Die wichtigste Marine-Basis, nein Basen, Sewastopol und Odessa sind dort. Odessa könnte als nächstes dran sein, es ist militärisch sogar wichtiger als die Krim. Was sollte er angesichts einer solchen Stichelei, einer solchen Kampfansage tun?« 1 Weiterführende Literatur findet man insbesondere in Kees van der Pijls Buch über den Abschuss von MH17 (PapyRossa Verlag). Gleiches gilt für die Analyse der Schüsse auf dem Maidan, die von Ivan Katchanovski auf Academia.edu verfügbar ist. Aus diesem Grund wird über die Schüsse auf dem Maidan als auch den Abschuss von MH17 in diesem Buch nur am Rande eingegangen. Das Buch zeigt auf, dass fast alle Voraussagen, welche die Kritiker der Regierung der EU, der NATO und Deutschlands schon 2014 uns 2015 angebracht hatten, berechtigt waren.

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