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München (ots) Jüngst wurde bekannt, dass die CSU auf den traditionellen „Bayernplan“ zur Bundestagswahl verzichtet. Bisher ergänzte dieser das mit der Großen Unions-Schwester CDU beschlossene gemeinsame Wahlprogramm.

Nach Ansicht der Bayernpartei ist das kein Verlust. Denn auch bisher war dies ausschließlich das Bauen von Luftschlössern, um den bayerischen Wählern Sand in die Augen zu streuen. Um den Eindruck zu erwecken, die CSU kümmere sich im besonderen Maß um bayerische Interessen. Nach der Wahl hielt man sich dann – wenn erst einmal die lukrativen Posten vergeben waren – ganz brav an die Fraktionsdisziplin mit der CDU.

Auf weitere Aspekte wies der Landesvorsitzende der Bayernpartei, Florian Weber, hin: „Der Vertretungsanspruch der CSU für Bayern war ja die letzten Jahrzehnte nur ein Marketing-Gag. Dass man diesen Anspruch aber nun auch nach außen so einfach den Kanzler-Ambitionen des Herrn Söder opfert, sagt viel über diese Partei aus. Die CSU ist ein Karriere-Vehikel, weiß-blaue oder Rauten-Fahnen werden aus dem Fundus geholt, wenn es die Inszenierung erfordert und ohne mit der Wimper zu zucken, auch wieder weggeräumt. Herzblut für unserer Bayern findet man da nirgends. Übrigens, wenn man die Internet-Adresse „bayernplan.de“ eingibt, erhält man eine Fehlermeldung. Ich finde das passend.

Aber das alles wussten wir lange. Besorgniserregender ist, dass Herr Söder die Grünen als Wunschpartner bezeichnet. Zentralisten, Verbotsfetischisten und Steuererhöher kombiniert mit Ehrgeiz und Geltungsdrang. Das Ganze kann für Bayern eine sehr, sehr teure Wundertüte mit hässlichem Inhalt werden.“

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