Franziska GiffeyPresserundgang - ILA Backstage, Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin und Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident, Land Brandenburg am Stand von Rolls Royce / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6600 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

Seit Jahrzehnten ist Berlin Hauptprofiteur des Länderfinanzausgleiches und anderer Umverteilungsmechanismen, die hauptsächlich bayerisches Steuergeld in die „Hauptstadt“ pumpen. Ohne Kontrolle und ohne jede Gegenleistung.

Und getreu dem Motto „Brot und Spiele“ wird den Einwohnern dort auch einiges geboten: So gibt es keine Gebühren für Kindergärten, Schüler erhalten ein kostenloses Mittagessen und dürfen auch kostenfrei den Öffentlichen Personennahverkehr nützen. Alles Dinge, die es etwa in Bayern nicht gibt.

Der neueste Coup ist jetzt ein 29-Euro-Ticket als Nachfolger für das ausgelaufene 9-Euro-Ticket. Kritik daran kontert Franziska Giffey, die Regierende Bürgermeisterin, es handele sich hier wohl um Neid auf Berlin. Nach Ansicht der Bayernpartei wäre hier Demut angebracht und nicht eine solche Unverschämtheit. Zumal die demokratische Legitimation von Frau Giffey aufgrund des Umstandes, dass man Berlin mit dem vergleichsweise einfachen Vorgang des Abhaltens einer gültigen Wahl überfordert ist, auf tönernen Füssen steht.

Scharfe Kritik übte auch der Landesvorsitzende der Bayernpartei, Florian Weber: „In Bayern haben wir den Begriff der Freibier-Lätsch’n, also des Freibier-Gesichts. Also des – prägnant gesagt – Schmarotzers, der überall dort auftaucht, wo es etwas umsonst gibt und der meist nicht sonderlich beliebt ist. Sollte so jemand dann auch noch unverschämt werden, wird man in irgendeiner Form getrennte Wege gehen. Bei Berlin handelt es sich um nichts anderes als um die Freibier-Lätsch’n der Republik. Da sich die Republik ja offensichtlich nicht von ihrer Hauptstadt trennen kann, sollte Bayern dringend erwägen, sich von der Republik zu trennen.“

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