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Aus der Sitzung des Berliner Senats am 27. Oktober 2020:

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kalayci, den Bericht über eine Wissenschaftliche Studie zur Erforschung der geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Corona-Pandemie für Berlin beschlossen.

Gleichstellungssenatorin Dilek Kalayci: „Frauen dürfen nicht zu Verliererinnen der Corona-Pandemie werden. Um ein differenziertes Bild der geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Pandemie auf die Frauen in Berlin zu erhalten, sind aktuelle und regionale Daten und Analysen notwendig. Solche Daten und Analysen fehlen derzeit noch und es kann gegenwärtig nur vermutet werden, welche Effekte die Corona-Pandemie auf den Berliner Arbeitsmarkt hatte und haben wird. Aus frauenpolitischer Sicht gilt es zu verhindern, dass die Lasten der Pandemie dauerhaft stärker von Frauen als von Männern getragen werden. Daher ist es notwendig, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die soziale und ökonomische Situation von Frauen in Berlin wissenschaftlich zu untersuchen.“

1. Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) wird vom Senat mit der Erstellung der Studie beauftragt, die aus vier ineinandergreifenden Teilen bestehen soll: Sonderauswertung der durch das WZB durchgeführten Onlinebefragung „corona-alltag.de“ zu den geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Pandemie auf die soziale und subjektiv-wahrgenommene Situation von Frauen im Vergleich zu Männern.

2. Berlinspezifische Auswertungen von Sekundärdaten zu Unterschieden in den ökonomischen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie auf Männer und Frauen.

3. Erhebung und Auswertung von Interviews mit Expertinnen und Experten, z.B. Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreterinnen und -vertretern, Gleichstellungsbeauftragten, Leiterinnen von Frauenhäusern.

4. Die Ergebnisse der empirischen Befunde sollen zur Ableitung politischer und gesellschaftlicher Handlungsempfehlungen genutzt werden.

Im zweiten Nachtragshaushalt für das Land Berlin für 2020/2021, der noch durch das Abgeordnetenhaus zu beschließen ist, hat der Senat für die wissenschaftliche Studie zur Erforschung der geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Corona-Pandemie für Berlin 150.000,00 Euro etatisiert.

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