Geld

++ Praxis der Sozialverwaltung bei Asylbewerbern aus Moldau bedarf der Überprüfung

Burkard Dregger, Vorsitzender und innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Es ist offensichtlich, dass die Auszahlung von Geld- statt Sachleistungen in der Verantwortung von Sozialsenatorin Breitenbach (Die Linke) falsche Anreize für Asylbewerber aus Moldau setzt und die steigenden Antragstellerzahlen erklärt. In Moldau gibt es keine Fluchtgründe. Noch keinem einzigen dieser Asylanträge konnte in diesem Jahr bislang stattgegeben werden. Deshalb hat die CDU-Fraktion eine parlamentarische Initiative zur Einführung des Sachleistungsprinzips gestartet.

Hinzu kommt aber, dass Sozialsenatorin Breitenbach die Geldleistungen für drei Monate im Voraus auszahlen lässt. Das verstößt nicht nur gegen §  Abs. 5 Asylbewerberleistungsgesetz, der Geldleistungen explizit auf einen Monat begrenzt. Sondern es ist auch deshalb falsch, weil die durchschnittliche Asylverfahrensdauer bei Asylantragstellern aus Moldau einen Monat nicht übersteigt.

Die von der Sozialsenatorin fortgesetzte rechtswidrige Praxis begründet den Anfangsverdacht der Untreue und bedarf der Überprüfung.“

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