Berlin

Zum Demoaufruf der Berliner Kinder- und Jugendarbeit am 19. Juni erklärt Falko Liecke, stellvertretender Vorsitzender der CDU Berlin und Jugendstadtrat in Neukölln:

“Die vom Senat kompromisslos durchgepeitschten Sparvorgaben an die Bezirke von 78 Mio. Euro sind ein Desaster für Kinder und Familien. Neukölln wird dadurch mit 6,8 Mio. Euro zusätzlich belastet, was zu erzwungenen Einsparungen in Höhe von über 1,3 Millionen Euro im Jugendamt, über 450.000 Euro im Gesundheitsamt und den Kahlschlag der über viele Jahre aufgebauten Präventionsstrategie für junge Familien bedeuten kann, wenn nicht noch die Reißleine gezogen wird. Dies würde bedeuten, dass der Senat damit die Aufbauarbeit in der Jugendhilfe und Gesundheitsförderung des gesamten letzten Jahrzehnts zerstören würde.

Die Berliner Jugendarbeit geht deswegen vollkommen zu Recht auf die Straße. Jugendhilfe funktioniert nicht wie ein Lichtschalter, den man an- oder ausknipsen kann, wenn es mal nicht so läuft. Es braucht eine kontinuierliche Arbeit über viele Jahre hinweg, um Ergebnisse zu erzielen. Die Pläne des Senats sind kurzsichtig und falsch. Sowohl Jugend- als auch Gesundheitsämter brauchen jetzt einen Anschub, um aus der Pandemie gestärkt herauszukommen. Stattdessen macht der Senat eine Vollbremsung.”

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