Amtsgericht Neukölln

Kiel/Berlin (dpa) – Schleswig-Holstein hat nach dem Bezirk Berlin-Mitte auch Berlin-Neukölln wegen der hohen Corona-Infektionszahlen als Risikogebiet im Inland ausgewiesen. Das sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Samstag in Kiel. Für Urlauber oder Urlaubs-Rückkehrer hat das zur Folge, dass sie sich sofort 14 Tage in Quarantäne begeben oder zwei negative Corona-Tests innerhalb von fünf Tagen vorweisen müssten. Auch die Städte Hamm und Remscheid – beide in Nordrhein-Westfalen – gelten in Schleswig-Holstein als Risikogebiete.

Als Grundlage für die Einstufung als ein solches Gebiet dient die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Nach Angaben der Berliner Senatsverwaltung lag sie am Samstag für Berlin-Mitte bei 61,7 und in Berlin-Neukölln bei 56,7. Für die Stadt Hamm lag der Wert am Freitag laut Robert Koch-Instituts bei 94,4, in Remscheid bei 50,5.

Bereits seit Ende Juni weist das nördliche Bundesland auch Regionen innerhalb Deutschlands als Risikogebiete aus.

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