Dr. Christoph Hoffmann

Zum EU-Gipfel erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Dr. Christoph Hoffmann:

„Die von Europa ins Auge gefassten Schuldenerleichterungen für Afrika sind richtig, reichen aber nicht aus. Vielmehr müssen die Grundübel Korruption und schlechte Regierungsführung beseitigt werden, sodass der Schuldenschnitt einen nachhaltigen positiven Effekt entfalten kann.

Die EU muss dies zum Schwerpunkt ihrer Afrika-Beziehungen machen. Zudem muss sie ihre Ressourcen bündeln sowie ihre Arbeit besser koordinieren und abstimmen. Nur so kann Entwicklungszusammenarbeit erfolgreich sein.

Gerade in West- und Zentralafrika sowie im Sahel ist eine gemeinsame Linie gegenüber autokratischen Staatsoberhäuptern nötiger denn je. Dort erwürgt die Krake Korruption den Staat. Eine Implosion der Staaten mit Terror, Bürgerkrieg und Fluchtbewegungen ist die unausweichliche Folge. Die Bundesregierung verkennt leider, dass der Schwerpunkt bei bilateralen Aktivitäten in der Entwicklungszusammenarbeit falsch gesetzt ist.“

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