Schießen

Rostock (ots)Vom 3. Mai bis zum 12. Mai 2021 fand das Flugkörperschießen, Missile Firing Exercise 2021 (MFE) vor der Küste Norwegens statt. Die Übung mit der Bezeichnung „Andøya“ diente den Besatzungen dazu, die komplexen Waffensysteme und die Verfahrensabläufe unter beinahe Realbedingungen zu trainieren.

An der Übung haben in diesem Jahr die Fregatte „Hamburg“, der Tender „Main“, ein Seefernaufklärer des Marinefliegergeschwaders 3, das Seebataillon sowie das Deutsche Heer teilgenommen. Es wurden insgesamt rund 20 Lenkflugkörper gegen Luft- und Seeziele (Zieldarstellungsdrohnen), über 150 Schuss aus der 76mm-Kanone der Fregatte sowie rund 100 Schuss mit dem 27mm Marineleichtgeschütz des Tenders gegen Landziele verschossen. Der „Main“ diente außerdem als Telemetrieträger, sodass die Messdaten der einzelnen Flugkörperschüsse aufgenommen werden konnten.

Foto: Presse- und Informationszentrum Marine

Der Verband mit rund 320 Soldatinnen und Soldaten hat eine intensive Woche im Schießgebiet vor der norwegischen Küste hinter sich. Fregattenkapitän Florian Feld (45), Commander Task Group des Übungsverbandes, resümiert das diesjährige Schießen: „Im Nordmeer, vor der Insel Andøya der norwegischen Lofoten, erprobten Schiffe und Besatzungen der Flotte ihre Luftverteidigungs-, Überwasser- und Artilleriewaffensysteme. Auch wenn dieses Jahr, pandemiebedingt, große Einschränkungen hinsichtlich physischer Zusammenarbeit mit unserem NATO-Partner Norwegen sowie in der Verfügbarkeit unserer Schiffe und dem Austausch zwischen den Beteiligten Einheiten in Kauf genommen werden mussten, so waren die Ergebnisse der Erprobungen und Leistungsnachweise der Waffensysteme dennoch großartig. Unsere Besatzungen konnten ihre Einsatzbereitschaft demonstrieren, neue Verteidigungsszenarien üben und die Funktionsketten der Schiffswaffensysteme nachweisen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, auf See und an Land – unter anderem auch den Soldaten des Heeres, mit denen das Zusammenwirken zwischen See- und Landstreitkräften geübt und vertieft worden ist – die unter den diesjährigen, schwierigen Rahmenbedingungen ihre Professionalität nachgewiesen haben.“

Landzielschießen, Naval Gunfire Support (NGS) mit dem Marinegeschütz Ota 76/62 Compact der Fregatte Hamburg im Rahmen der Missile Firing Exercise (MFE) Andoya 21. Foto: Presse- und Informationszentrum Marine

Neben dem Flugkörperschießen trainierte die Fregatte „Hamburg“ mit den Artilleriebeobachtern des Heeres und des Seebataillons den Naval Gunfire Support. Diese Ausbildung für die streitkräftegemeinsame Feuerunterstützung findet das zweite Jahr infolge bei „Andøya“ statt. Das Feuer der Schiffsgeschütze haben die Heeressoldaten sowie die Soldaten des Seebataillons aus sicheren Beobachtungspositionen in ihr Ziel gelenkt; die Schiffe haben rein auf deren Anweisungen ihre Geschütze ausgerichtet.

Die Fregatte Hamburg, der 2. Einsatzflottille nimmt an der Missile Firing Excercise in Nord-Norwegen teil. Abschuss eines Seezielflugkörper RGM-84 Harpoon im Schießgebiet Andoya. Foto: Presse- und Informationszentrum Marine

Newsletteranmeldung

Werbung

Werbung

Das wahre Gesicht des Dr. Fauci
Das wahre Gesicht des Dr. Fauci

29,99 €

Versandkostenfrei in Europa, inkl. MwSt.

»Dieses Buch ist Anthony Faucis schlimmster Albtraum!« Mikki Willis, Filmregisseur

Als Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) gibt Dr. Anthony Fauci jährlich 6,1 Milliarden Dollar an Steuergeldern für die wissenschaftliche Forschung aus. Das erlaubt ihm, die Themen, deren Inhalte und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Gesundheitsforschung auf der ganzen Welt zu diktieren. Fauci nutzt die ihm zur Verfügung stehende finanzielle Macht, um außergewöhnlichen Einfluss auf Krankenhäuser, Universitäten, Fachzeitschriften und Tausende einflussreicher Ärzte und Wissenschaftler auszuüben, deren Karrieren und Institutionen er ruinieren, fördern oder belohnen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert