Atombombe

Mit Donald Trump wurde das Atomwaffenprogramm des Iran ausgebremst/sanktioniert. Sein Nachfolger, der Usurpator Jo Biden, möchte die Verhandlungen wieder aufnehmen. Und die Anti-Atom-Partei, Die Grünen, feiert ihn dafür. Wir klären kurz auf.

Nach den Atomschlägen der USA gegen Japan im Jahr 1945 bemühten sich die vier Siegermächte (wenn man das besiegte Frankreich mitzählt), dafür zu sorgen, dass nicht jedes Land eine Atomwaffe bekommen kann. Natürlich nachdem alle vier ihre eigenen Bomben hatten. Unter dem Dach der Vereinten Nationen gründeten die Siegermächte die IAEA, die Internationale Atombehörde in Wien. Um zu erklären, wie diese funktioniert/agiert, zitiere ich hier Prof. Dr. Hans Hofmann-Reinecke aus seinem Buch “Grün + Dumm… reloaded” auf Seite 66:

“Dieses Kontrollsystem operiert auf freiwilliger Basis. Die UNO hat ja keine Befugnis, in ein Land einzumarschieren, um es nach Bomben zu durchkämmen. So trifft die IAEA mit den Regierungen eine bilaterale Vereinbarung – das “Non Proliferation Treaty (NPT)” -, durch welche ein Land sich verpflichtet, keine Bomben zu bauen. Zur Verifizierung dieses Versprechens gewähren die Regierungen dann den Inspektoren der IAEA Zugang zu den relevanten nuklearen Anlagen in ihrem Land.”

Zur Gewinnung von waffenfähigen Uran genügt jedoch der bloße Besitz von Uran nicht aus. Weder kann man mit einfachem Uran, wie es in der Natur vorkommt, Bomben bauen, noch Energie gewinnen. Uran besteht aus zwei Teilen, wovon nur der Kleinere, welcher weniger als 1 % beträgt, die Energie liefert. Für Energiegewinnung, als auch für die Herstellung von Atombomben muss dieser kleine Anteil vom Uran angereichert werden. Für Energiegewinnung auf 4 %, für Bomben auf 90 %. Daraus ergibt sich, dass der schwach angereicherte Urananteil für Kernkraftwerke nicht für Bomben gebraucht werden kann und folglich kann auch kein Atomkraftwerk explodieren, wie es die Lügenmedien gerne suggerieren (Stefan Raven News berichtete).

Die Inspektöre der IAEA achten daher nicht darauf, wie es die schlecht informierten und bewusst falsch informierenden Systemmedien schreiben, ob ein Land Uran hat oder nicht, sondern sie schauen, ob dieses über 4 % angereichert ist oder nicht. Kernenergie für die Stromgewinnung steht die Atombehörde nicht im Weg und diese ist auch nicht Teil des oben genannten NPT. Man kann Anlagen, die Uran anreichern, auch nicht verstecken, da hierfür riesige Zentrifugen notwendig sind, die sich schlichtweg nicht verstecken lassen.

Atommüll
Hierzulande stellen sich die Grünen gerne als Anti-Atom-Partei dar.

Letztendlich ist der Vertragsschluss mit der IAEA freiwillig und es gibt ein Dutzend Staaten, die diesen nicht unterschrieben haben. Der Iran tat dies. Um die Existenz des damals neu gegründeten Israels zu gewährleisten, sah der erste Premierminister Ben Gurion nur die Möglichkeit, die verfeindeten arabischen Staaten, die von der Ansiedlung der Juden nicht begeistert waren, abzuschrecken. Hierfür entwickelte Israel Atombomben, da eine Verteidigung mit “konventionellen” Waffen nicht möglich gewesen wäre. Dies funktioniert aber nur solange, wie keiner der arabischen Staaten über Atomwaffen verfügt. So zerstörte Israel 1981 einen Reaktor im irakischen Bagdad, wo der Bau von Atomwaffen geplant war. 2007 hakten israelische Militärs das Radar von Syrien, um dort mit Flugzeugen unerkannt bis zur Vollrichtung einen weiteren Reaktor der arabischen Nachbarn zu zerstören.

2003 fand man dann im Iran nach Jahren der friedlichen Waffennutzung zu hoch angereichertes Uran. Die IAEA forderte ein Stopp der Aktivitäten, doch der Iran weigerte sich. 2007 beschuldigte man den Iran öffentlich des Bruchs des Abkommens und der UN-Sicherheitsrat verhängte Sanktionen gegen den Iran, so z. B. wurden ausländische Konten eingefroren. Bei dem iranischen Bunker handelt es sich um eine unterirdische Anlage in Natanz, die vor Angriffen jeglicher Art geschützt ist. Deswegen konnte Israel hier keinen Angriff, wie zuvor bei anderen Staaten, fliegen.

Es kam 2010 zu einigen Zwischenfällen, bzw. Unfällen. Später identifizierte man den Computerwurm “Stuxnet” als Übeltäter. Der Absender des Wurms ist bis heute unbekannt, man verdächtigt aber Israel. Hassan Rouhani, seit 2013 Machthaber des arabischen Staates, hat es sich zum obersten Ziel gemacht, die damals schon sechs Jahre währenden Sanktionen zu beenden. Mit den Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats, plus Deutschland verhandelte er das sogenannte “Joint Comprehensive Plan of Action” (JCPOA) aus, der die Rahmenbedingungen für das Atomprogramm für die kommenden 15 Jahre vorgibt. Doch dies führte nun dazu, dass der Iran ungestört in industriellen Maßstab weiter Uran fördert/anreichert, die Sanktionen aus dem NPT aber aufgehoben sind. Die Dame, die den Vertrag mit dem Iran unterschrieben hat, war die “Expertin” Federica Mogherini, die philosophische Wissenschaften studiert und begann ihre Karriere bei der Jugendorganisation der kommunistischen Partei Italiens.

Barack Obama, damaliger US-Präsident, ließ sich den jetzt wieder fließenden Handel mit dem Iran 1,7 Milliarden Dollar (1.700.000.000) aus den wieder aufgetauten Geldern kosten, welche er in bar zahlte (also 17 Millionen 100 Dollar Banknoten), mit denen der Iran bei Abdul Qadeer Kahn in Pakistan das notwendige Zubehör für nukleare Projekte kaufte. Dies ist der “Vater” des pakistanischen Atomprogramms und ein hochdekorierter Ingenieur auf diesem Gebiet. Von deutscher Seite unterschrieb der Kommunist (er hat sich nie davon distanziert) Frank Walter Steinmeier den Vertrag. Gekauft wurden vom Iran ballistische Raketen und elektrische Zündsysteme. Israel verlor also die atomwaffentechnische hegemoniale Vormachtstellung, wodurch dem Land jetzt auch ein Atomschlag blühen könnte. 2018 entdeckte Israel iranische Pläne, die zweifelsfrei militärischer Natur in Bezug auf die Urannutzung waren. So entschloss sich der neue US-Präsident Donald Trump den Vertrag als gebrochen anzusehen und verhängte erneut scharfe Sanktionen gegen den Iran. 2019 drohte der Iran ganz offen mit der Herstellung waffenfähigen Urans. Doch nur die USA verhängten Sanktionen gegen das Land. Die übrigen Ländern taten dies nicht.

Und jetzt kommt die Anti-Atom-Partei der Grünen ins Spiel, die alles Erdenkliche tut, um Deutschland in ein Blackout zu führen. Am 18. Februar 2021 teilten Omid Nouripur, Grünensprecher für Außenpolitik und Katja Keul, Sprecherin für Abrüstungspolitik mit:

“Es ist zu begrüßen, dass sich die amerikanische Regierung endlich wieder zum Atomabkommen an den Verhandlungstisch mit dem Iran begeben will. Die gescheiterte Trump‘sche Politik des Maximum Pressure hat die Sicherheitslage in der Region massiv verschärf. Es ist jetzt von entscheidender Bedeutung, dass die umfangreichen Inspektionen wieder aufgenommen werden, da sie sicherstellen, dass der Iran die Entwicklung von Atomwaffen nicht wieder aufnimmt. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass der Iran unverzüglich zu seinen Verpflichtungen aus dem Abkommen zurückkehrt, die Anreicherung zurückfährt und die Inspektionen in vollem Umfang Umgang zulässt.”

Den Rest des Spiels kann man sich ausdenken. Es winken die nächsten 1,6 Milliarden für den Iran und schlimmsten Falls eine unkontrollierbare atomare Supermacht in einen von politischen und religiösen Spannungen beladenen Erdteil. Danke, liebe Grünen. Wieder einmal habt ihr bewiesen, was ihr nicht könnt: Politik. Und wieder einmal habt ihr gezeigt, was der Wähler nicht kann: Euch ernst nehmen.

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