Wladimir Putin

Das Referendum in Donezk und Luhansk ist beendet und es werden von russischer Seite aus astronomische Zahlen genannt. Doch betrachtet man dies einmal genauer, drängt sich der Verdacht auf, dass die Russen die Wahl gefälscht haben.

Nach Auflösung der Sowjetunion lebten zig Millionen von Russen auf einmal außerhalb von Russland. So auch im Donezkbecken, wo die Grenze von Russland zur Ukraine durch läuft. Es gibt große russische Minderheiten in der sogenannten Donbass-Region. 39 % in Luhansk und 38,2 % in Donezk sind Russen.

Die ukrainische Politik während der letzten zwei Jahrzehnte schürte bei diesen großen Minderheiten erhebliche Unzufriedenheit. Es kam zu zahlreichen Toten, ständigen Angriffen und militärischen Kämpfen, sowie willkürlichen Verhaftungen, etc. Dies nahm der russische Präsident Putin nach seinen Aussagen zum Anlass, um in der Ukraine eine „militärische Spezialoperation“ auszuführen. Der eigentlich Grund dürften geopolitische Interessen in den Strategiespielen der Weltmächte Russland und USA liegen. Die Ukraine dient dabei als Spielball.

94,15 Prozent der Wahlberechtigten hätten angeblich an dem Referendum teilgenommen. 98,42 Prozent hätten für einen Anschluss an Russland gestimmt. Es wirkt konfus, wenn man bedenkt, dass 807.000 Menschen aus der Ostukraine geflohen sind, Hauptsächlich Ukrainer. Kann man da von einer Abstimmung sprechen? Und was ist mit den verbliebenen Ukrainern? Stimmten die für Russland? Wer es glaubt….

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