Tschad

Im Tschad haben Hunderte – meist junge Männer – gegen die einstige Kolonialmacht Frankreich demonstriert, der sie vorwerfen, die Militärjunta im Tschad seit Jahrzehnten zu unterstützen. Zu der Demonstration in der Hauptstadt N’Djamena hatte ein Oppositionsbündnis aufgerufen. Französische Flaggen wurden zerrissen und getreten und Total-Tankstellen – als Inbegriff französischer Macht – vandalisiert. 

Foto: © AFP

Die Demonstranten riefen „Frankreich, raus“ und „Nein zum Kolonialismus“.

Die von der Oppositionsplattform Wakit Tamma organisierte Demonstration war von den Behörden genehmigt worden. Sie fand unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Auch an anderen Orten des Tschad kam es zu anti-französischen Protesten.

Am 20. April 2021 gab die Armee bekannt, dass der tschadische Präsident Idriss Déby Itno, der 30 Jahre lang autoritär regierte, an der Front von Rebellen getötet worden war.

Am selben Tag wurde sein Sohn Mahamat Idriss Déby Itno von der Armee zum „Übergangspräsidenten“ an der Spitze einer aus 15 Generälen bestehenden Junta ernannt. 

„Ich demonstriere, weil Frankreich uns immer noch das Deby-System aufzwingen will“, sagt ein junger Gymnasiast mit weißem Stirnband.

„Wenn wir heute seit der Unabhängigkeit weiterhin leiden, ist es die Schuld Frankreichs, das uns daran hindert, wirklich unabhängig zu sein“, fügt Idriss Moussa, ein arabischsprachiger Lehrer, hinzu.

Max Loalngar, Koordinator von Wakit Tamma, erklärte: „Frankreich installiert Diktatoren über unseren Köpfen. Wir fordern nur, dass unser Volk respektiert wird.“

Am 6. April kündigte die Oppositionsplattform Wakit Tamma die Aussetzung ihrer Gespräche mit der Junta an und verurteilte insbesondere „eine internationale Gemeinschaft, die darauf beharrt, ein illegales und illegitimes Regime zu unterstützen“.

Newsletteranmeldung

Werbung

Werbung

Und sie hatten sie doch
Und sie hatten sie doch

9,99 € 19,95 €

früherer gebundener Ladenpreis

Versandkostenfrei in Europa, inkl. MwSt.

Verlag: Kopp Verlag

Gebunden, 254 Seiten, zahlreiche Abbildungen

15 Jahre Recherche, neueste Erkenntnisse: Hitler hatte die Atombombe!

Vor 15 Jahren veröffentlichten Edgar Mayer und Thomas Mehner ein Buch, das für Furore sorgte. Die zentrale Aussage des Werkes: Nicht nur die Amerikaner, auch Hitler hatte die Atombombe. Für diese Aussage wurden die Autoren belächelt und angefeindet. 15 Jahre lang haben Mayer und Mehner seither weitere Indizien für ihre These gesammelt. Mit diesem Buch legen sie die Ergebnisse ihrer Recherchen vor, die man nur als spektakulär bezeichnen kann. Die neuen Belege lassen keinen Zweifel zu: Das Dritte Reich hatte Atomwaffen. Entgegen dem offiziellen Bild war die Forschung Deutschlands der Amerikas sogar weit voraus. Mehr noch: Die USA konnten in Hiroshima und Nagasaki nur deshalb Atombomben zum Einsatz bringen, weil sie sich der deutschen Technologie bemächtigt hatten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.