Mosambike

Berlin: (hib/CHE) – Die Linke fordert ein Bekenntnis Deutschlands zur Verantwortung für ehemalige mosambikanische Beschäftigte in der DDR. In einem Antrag (19/23998) kritisiert sie, dass 30 Jahre nach der Wiedervereinigung die Perspektiven der ehemaligen Vertragsarbeiter im Diskurs weitgehend unbeachtet blieben.

„Über 21.000 Mosambikaner wurden zwischen 1979 und 1990 für mehrere Jahre als Arbeitskräfte in die Betriebe der DDR entsandt und kämpfen bis heute um einbehaltene Lohnanteile sowie ausstehende Sozialversicherungsleistungen“, heißt es in dem Antrag. Darin wird ferner auf die Sonderstellung der mosambikanischen Arbeiter und Arbeiterinnen verwiesen, von deren Lohn ein besonders großer Anteil einbehalten wurden, mit dem die mosambikanische Regierung ihre Schulden bei der DDR beglich.

Die Abgeordneten fordern deshalb von der Bundesregierung unter anderem, eine Studie zu beauftragen, die sich mit der Frage der einbehaltenen Lohnbestandteile und der Sozialversicherungsansprüche der Vertragsarbeiter befasst. Auf Basis dieser Studie sollten sie dann sowohl diese Ansprüche sowie Rentenansprüche geltend machen können.

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