Gettr

Gettr ist eine neue Social-Media-Plattform, welche vom Trump-Vertrauten Jason Miller im letzten Juli ins Leben gerufen wurde. Inhaltlich ist die Plattform mit der linksextremen und verschwörungsideologischen Microbloggingseite Twitter nahezu identisch. Zensurfrei, damit hat die Plattform viele Nutzer geworben, doch der Preis ist regelrecht unverständlich.

Nachdem Twitter sogar anfing, die Reden von Politikern im Bundestag als Hassrede zu bezeichnen und zu löschen und sogar traditionelle, oftmals familiäre Werte als eben dies bezeichnete und zensierte, suchten viele Menschen nach einer alternativen Plattform, um ihre Meinung mit anderen Menschen frei von Zensur und geisteskrank erscheinender Meinungskontrolle auszutauschen. Dafür stand das von Jason Miller gegründete Netzwerk.

Auch Stefan Raven News war mit einem Account vertreten. Gleich im Juli letzten Jahres wurde dieser erstellt, geriet dann aufgrund der hohen Reichweite unserer Webseite und der damit verbundenen Arbeit wieder in Vergessenheit. Erst im Dezember erinnerten wir uns wieder daran. Schleppend füllte sich unsere Abonnentenliste so langsam, aber auch wiederum nicht so recht. Dafür gab es zwei Gründe.

Zum einen hat Gettr einige Akteure beworben, die den Gettr-Mitarbeitern offenbar bekannt sind. Diese scheinen ausschließlich aus der Telegram-Blase zu stammen. Dort hat auch Stefan Raven News erstaunlich wenig Zulauf, wenn man bedenkt, dass unsere Homepage monatlich von über 7 Millionen unterschiedlichen Menschen besucht wird und wir damit die aufrufstärkste reine Onlinenachrichtenseite in Deutschland sind. Dafür wurden dann auch Personen wie Boris Reitschuster aktiv beworben und als „Widerstandsjournalisten“ bezeichnet. Natürlich hat Reitschuster in Bezug auf Corona ein ansehnliche Arbeit gemacht, hat jedoch die ganze harten Themen ausgelassen. In anderen Themen ist er geradewegs auf dem Kurs der Altparteien. Diesen Journalisten als Widerständler zu bezeichnen ist eine gewagte Aussage.

Zum Anderen haben sich viele enttäuscht von Gettr abgewandt. Dies ging leider mit einigen Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland einher. Natürlich muss der Social-Media-Dienst diese einhalten und daher Inhalte löschen, die gegen diese Gesetze verstoßen. Dies betrifft nicht nur einige Paragraphen, die eine unabhängige historische Forschung in bestimmten Bereichen erschweren, sondern auch das Teilen von Inhalten des Senders RTdeutsch, welcher in der EU verboten wurde. Neuerdings gehört in einigen Bundesländern auch das öffentliche Zeigen des Buchstabens „Z“ dazu.

Doch diese Tatsachen sind nachzuvollziehen und zu verschmerzen. Denn als Journalisten in einer unserer Meinung nach freien und erwachsenen Welt haben wir keinen Anspruch darauf von bestimmten Unternehmen gleichsam gefördert zu werden, wie unsere Konkurrenz. Dies liegt im Ermessen der Unternehmen. Und wenn die Reitschuster statt Raven wollen, dann ist das eine vollkommen legitime Sache, die wir auch respektieren. Auch verstehen wir, dass Inhalte zensiert werden müssen, die gegen geltende Gesetze der Bundesrepublik Deutschland verstoßen. Auch wir halten uns an diese Gesetze, da sie nun einmal Gültigkeit haben und auch staatlich durchgesetzt werden. So unsinnig sie einem im Einzelfall auch erscheinen mögen.

Doch der Grund, warum wir unseren Account dort gelöscht haben und die Social-Media-Plattform nicht mehr unterstützen ist die extrem hohe Werbedichte. Mehrmals täglich bekommt man, obwohl man keine entsprechenden Kanäle abonniert hat, Werbung für Donald Trump oder ihm nahestehende Personen. Als Deutsche ist uns seine PR-Agenda genau so egal wie die von Selenskyj oder Putin und all den Anderen. Wir sind Journalisten und keine Empfänger von politischen Botschaften aus einem Land, welches uns nur in Bezug auf seinen übermäßigen Einfluss auf unsere Heimat interessiert.

Diese Werbebenachrichtigungen ließen sich leider nicht abstellen. Auch als wir die Benachrichtigungen von abonnierten Kanälen deaktiviert haben, erhielten wir diese weiter auf unseren Handys. Per eMail reagierte das US-amerikanische Unternehmen nicht auf unsere Anfragen. Ein öffentlicher Post, welchen wir auch auf Telegram teilten, mit der Bitte, diese Werbung abzustellen, wurde von dem Support damit beantwortet, dass dies momentan nicht möglich sei. Das heißt im Umkehrschluss, wer Gettr nutzt, bekommt Wahlpropaganda von Donald Trump, ob er will oder nicht. Somit ist Jason Millers Netzwerk eher eine Wahlkampfhilfe (die meisten User kommen eh aus den USA) als eine zensurfreie Meinungsplattform. Geschickt gemacht, aber: Wir brauchen sowas nicht.

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Ein Gedanke zu „Gettr: Ein fehlgeschlagenes Social-Media-Experiment“
  1. […] Musk teilte mit, er wolle den Mehrheitsanteil der Aktien von Twitter übernehmen und das Unternehmen dann zu einer „Free-Speech-Plattform“ aufbauen. Natürlich kommt einem als erstes in den Sinn „freespeech“ für wen? Ganz sicher nicht für alle. Aber man kann nicht zu Unrecht annehmen, dass der Zensur in den sozialen Medien damit ein empfindlicher Schlag versetzt werden könnte. Die vermeintliche Alternative Gettr ist sang- und klanglos gescheitert (wir berichteten). […]

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