Gyde Jensen

Gyde Jensen forderte am 6. Juli 2021 den Wirtschaftskriminellen “Babariko” umgehend freizulassen. Doch ist dieser ein rechtmäßig verurteilter Wirtschaftsstraftäter, der der Korruption überführt wurde. Was steckt dahinter und was sind die wahren Hintergründe?

Wir alle erinnern uns an Oberst Mu´ammar Muhammad al-Gadddafi, der 1969 durch einen unblutigen Staatstreich an die Macht kam. Er unterstellte alle wirtschaftlichen Aktivitäten im Lande Libyen einer Staatsbank. Er stellte eine Staatsbank und sagte sich vom Zentralbankensystem los. Fortan galt er als schlimmer Diktator, dem Menschenrechtsverletzungen nachgesagt wurden. Doch außer der Stadt Bengasi und deren Umgebung, wo die Pressebilder herstammten, stand das gesamte libysche Volk zum aller größten Teil hinter ihm. Von 2000 bis 2010 wuchs das Bruttosozialprodukt um jährlich 4,32 %. Der Besuche von Schulen und Universitäten war kostenlos, im Ausland studierenden Studenten wurde von ihrer Regierung die Unterkunft bezahlt. Ihnen wurde ein Automobil zur Verfügung gestellt, und sie erhielten eine jährliche finanzielle Unterstützung in Höhe von 2.500 Dollar. Die Stromversorgung und der medizinische Bereich waren kostenlos, niemand zahlte Miete (es gab keine Hypotheken). Neuvermählte Paare erhielten von der Regierung ein Geschenk in Höhe von 60.000 Dinar (50.000 Dollar). Kraftwagen wurden zum Fabrikpreis und zinslos verkauft und Darlehen an Privatpersonen waren zinslos.

Doch damit nicht genug. Ein Leib Brot kostete 15 US-Cent, ein Liter Benzin 12 US-Cent. Ein Teil des Gewinns, den der Staat durch den Verkauf von Öl erzielte, wurde direkt auf die Konten der Bürger überwiesen. Bauern erhielten unentgeltlich ein Stück Land, Saatgut und Vieh. Es herrschte Vollbeschäftigung. Wer zeitweise arbeitslos wurde, hatte Anspruch auf einen vollen Arbeitslohn. Doch davon hat man im “fortschrittlichen” Europa nichts gelesen oder gehört. Doch sind dies Tatsachen, die sich belegen lassen.

1990 “fiel” der Kommunismus. Wie mit der Ukraine und Russland ging es auch mit Weißrussland steil abwärts, nachdem der internationale Währungsfond und die Harvard-Universität der Mafia dabei geholfen hatten, beim “Kuhhandel” über die Privatisierung der Wirtschaft mitzumischen. Doch dann stopfe Präsident Alexander Lukaschenko die Privatisierungswelle, zentralisierte die politische Macht und nationalisierte das Finanzwesen. Während die Ukraine seither 70 % ihrer Industrie verloren hat und 80 % ihrer gut ausgebildeten Bevölkerung unter der Armutswelle leben, beträgt die Arbeitslosigkeit in Weißrussland lediglich ein Prozent, und seit 2000 verzeichnet es ein jährliches Wirtschaftswachstum von 10 %.

Babaryka, wie er wirklich heißt, ist ein verurteilter Wirtschaftskrimineller aus dem Bankensektor. Alle anderen Beteiligten haben ihre Schuld eingestanden. In der russischsprachigen Wikipedia kann man dies nachlesen. In der deutschen Version ist der Artikel recht “kurz”. Die “meschenrechtspolitische Sprecherin” der FDP-Fraktion erklärt, dass dies ein Schauprozess gewesen sei, doch wirklich mit den Fakten beschäftigt oder recherchiert hat sie offenbar nicht.

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