Erdogan

Außenminister Heiko Maas trifft sich mit seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu in Berlin. Auf der Agenda stand das angespannte Verhältnis zwischen EU und der Türkei. Anstelle die wichtigen Themen der desaströsen Zusammenarbeit mit der Regierung Erdogan zu klären, bleibt nur noch das Wohlfühlthema Urlaub für die Bürger übrig.

Hierzu erklärte der außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Armin-Paulus Hampel:

„Da muss man sich doch die Augen reiben. Ein deutscher Außenminister trifft sich mit seinem türkischen Kollegen, dem Außenministers des Landes, das im vergangenen Jahr im Streit um Erdgasvorkommen im Mittelmeer provokativ den Konflikt mit Griechenland suchte und vor kurzem mit dem sogenannten ‚Sofa-Gate‘ für Negativschlagzeilen sorgte. Seit Erdogan Präsident ist, betreibt das Land eine neoosmanische Großmachtpolitik. Es mischt sich in Libyen ein und operiert mit seinen Streitkräften völkerrechtswidrig in Syrien sowie immer wieder im Nordirak; von den Geheimdienstaktivitäten in Deutschland und den rechtsextremen Grauen Wölfen ganz zu schweigen. In den Schlagzeilen landet ausgerechnet die populistische Werbung von Heiko Maas (SPD) für Urlaubsreisen in die Türkei. Das sollen gelungene Verhandlungen sein?

Die Pflicht eines Außenministers wäre es gewesen, wirklich wichtige deutschen Interessen zu vertreten, das wiederholt unverschämte und feindliche Handeln der Türkei klar anzusprechen und bestimmt nicht, für Urlaub im Ausland zu werben, während bei uns die deutsche Tourismusbranche perspektivlos vor die Hunde geht.“

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