Carlson PutinTucker Carlson hat Wladimir Putin interviewt. Bild: Collage

Tucker Carlson hat Russlands Präsident Wladimir Putin interviewt. Das hat Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten heute bestätigt. Das Interview soll auf der Webseite von Tucker Carlson veröffentlicht werden. Wann genau, ist derzeit noch unklar. Auch auf X soll es wohl erscheinen. Milliardär Elon Musk sagte Carlson zu, dass das Interview dort nicht gelöscht werden würde.

Der amerikanische „Chef-Verschwörungsideologe“ Alex Jones bestätigte dies auch schon. Das Interview soll knapp zwei Stunden dauern. MMNews veröffentlichte bereits einen angeblichen Textmitschnitt, welcher allerdings ein Fake ist. Einige Personen aus dem Medienspektrum forderten Tucker Carlsons Verhaftung. Dazu sagte Elon Musk, dass diejenigen verhaftet werden sollten, die seine Verhaftung fordern würden.

Hintergrund des Interviews mit Putin ist Carlsons Meinung, dass die Amerikaner und die Welt erfahren sollen, was wirklich in der Ukraine und in Teilen Russlands passiere. Dazu ist es grundsätzlich erstmal zu begrüßen, dass Carlson als Vertreter westlicher Medien den Mut hat, unbeliebte und unbequeme Personen zu interviewen. Dies hat zuvor auch schon US-Starregisseur Oliver Stone getan, der das Interview auch in dem Buch „Die Putin-Interviews“ veröffentlichte.

Doch der „Ukraine-Russland-Konflikt“, der so eigentlich gar nicht bezeichnet werden kann, steht am Ende einer lange Reihe von Konflikten, in der auch die USA, die EU und auch Deutschland unter dem damaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier involviert waren und sind. Dies hat Jochen Mitschka eindrucksvoll in seinem Buch „Der Ukraine-Bürgerkrieg“ eindrucksvoll dargelegt hat. Dieses Buch wurde insbesondere über die letzten Jahre immer wieder aktualisiert und ergänzt.

Festzuhalten ist ganz klar im Vorfeld der Veröffentlichung des Interviews, dass die Sympathien der Menschen in zwei Lager gespalten sind. Die einen sehen die Ukraine mit ihren Unterstützern die Verteidiger der westlichen Demokratie gegen einen bösen Diktator. Die anderen sehen die Ausbeutung Russlands und der Ukraine durch den Westen und den Einsatz Putins für die Menschen in der Ostukraine (Donbass). Doch beides ist so nicht richtig. Wie in jedem Krieg gibt es nicht die gute und die böse Seite. Es geht um geopolitische Interessen auf beiden Seiten und auch dort in der Ukraine hat sich dieser Konflikt soweit zugespitzt, dass er nun mit Waffengewalt ausgetragen wird. Die Opfer sind die unschuldigen Toten auf beiden Seiten, die für wirtschaftliche Interessen ihr Leben lassen.

Dem Westen geht es um Energie, die Eroberung des Marktes, erst dem der Ukraine, später auch den Russischen. Russland geht es darum, dass es in einer Handelsunion mit der Ukraine ist und bei einem NATO- oder EU-Beitritt der Ukraine westliche Produkte den russischen Markt schwämmen und ihn destabilisieren würden. Aber natürlich auch hier geht es um Energie. Das sind die zentralen Faktoren und Ereignisse, um die sich dieser Krieg dreht. Das bitten wir unsere Leser vor der Betrachtung des Interviews zwischen Tucker Carlson und Wladimir Putin zu beachten. Mit diesem Hintergrundwissen soll es ausdrücklich jedem freistehen, sich seine eigene Meinung zu bilden. Denn das wollen wir als Journalisten: Freie Menschen mit ihren eigenen Gedanken. Danke fürs Lesen.

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3 Gedanken zu „Interview zwischen Tucker Carlson und Wladimir Putin: Darum geht es!“
  1. Ich denke, es ging dem vorherigen Kommentator eher
    um die ungeheure hohe Anzahl von 85 Millionen Klicks in nur 24 Stunden ..? !

    Mittlerweile wurde es 90 Millionen mal angesehen !
    ( habs gerade angesehen)

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