Han Steutel

Dass die Corona-Pandemie in den nächsten 12 Monaten durch weltweite Absetzung aller Maßnahmen auch in Deutschland irgendwann enden wird, macht sich durch den weltweiten Protest unzähliger Menschen langsam bemerkbar. Doch auch dies wurde vom Pharma-Verband VfA und anderen durchdacht. So setzt man mittlerweile an den Verkauf von gespendeten Impfstoffen für das bisher uninteressante – weil arme – Afrika an.

So wirbt vfa-Präsident Han Steutel in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung unter Vortäuschung humanitärer Hilfe für das „Hilfsprogramm“ Covax: „Wenn wir die Pandemie besiegen wollen, brauchen wir eine globale Impfperspektive. Nachdem die Impfstoffproduktion vielerorts ausgebaut wurde und in vielen Ländern Impfkampagnen angelaufen sind, muss jetzt das COVAX-Hilfsprogramm für die ärmsten Staaten der Welt noch mehr Fahrt aufnehmen.“ Jedoch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich Covax für die weltweit inszenierte P(l)andemie als eine Art Outlet oder Restpostenverkäufer.

„Bislang wurden über COVAX rund 1,2 Milliarden Impfstoffdosen in 144 Länder geliefert [Quelle: https://www.unicef.org/supply/covid-19-vaccine-market-dashboard]. Allerdings wurden davon viele noch nicht verimpft. In einigen Länder liegt die Quote des verabreichten Impfstoffs bei weniger als zehn Prozent der gelieferten Menge [Quelle: Airfinity, COVID-19 Vaccine Weekly Intel Report (January 2022)]. Daher ist der rasche Aufbau und die Verbesserung der regionalen Infrastruktur wichtig, damit weltweit mehr Menschen gegen Corona geimpft werden können“, heißt es in der Pressemitteilung der Lobbygruppe für die Bigplayer der Pharmaindustrie in Deutschland. Dies ist ein typisches Vorgehen. Zuvor wird einiges getan, damit man sieht, dass so ein Programm existiert, doch der große Ausverkauf geht immer erst dann los, wenn sich in den reicheren Ländern nichts mehr holen lässt.

So verlegen nun auch Pharmahersteller ihre Abfüllanlagen nach Afrika, um dort auf Kosten der westlichen Welt die restlichen Impfstoffe zu verkaufen. Konkret heißt es: „Für die Herstellung von Covid-19-Impfstoffen wurden weltweit 343 Kooperationen vereinbart [Quelle: IFPMA Analysis based on Airfinity Database (2020-2022)]. Beispiel Afrika: Der mRNA-Impfstoffhersteller BioNTech will in diesem Jahr zusammen mit der Firma Biovac mit der Abfüllung in Südafrika starten. Zudem hat er mit Ruanda und Senegal eine Vereinbarung für den Bau einer eigenen Produktionsstätte getroffenen, die später in regionale Hände übergehen soll. Der Bau soll Mitte 2022 beginnen. Darüber hinaus sind die Hersteller Janssen und Moderna ebenfalls in Afrika aktiv. Im Senegal baut das belgische Unternehmen Unizima zusammen mit regionalen Vertretern ein Impfstoffwerk auf, das in 2022 produktionsbereit sein soll.“

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