Pflanzenschutz

Die EU beabsichtigt im Rahmen ihres Green Deal den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel bis 2030 zu halbieren. In geschützten Gebieten soll der Einsatz sogar ganz verboten werden. Die Bundesregierung unterstützt die EU bei diesem Ziel. Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Silvia Bender (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), versicherte Mitte dieses Monats auf einer Bauerndemonstration in Bonn jedoch, dass das Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln in Landschaftsschutzgebieten eindeutig zu weit gehe und sprach sich klar dagegen aus.

In einer Schriftlichen Frage an die Bundesregierung wollte der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, wissen, ob sie die Position der Staatssekretärin teile. Geantwortet wurde, dass die Meinungsbildung innerhalb der Bundesregierung noch nicht abgeschlossen sei.

Dazu äußert sich Stephan Protschka wie folgt:

„Dass die EU ausgerechnet in der derzeitigen Krisensituation den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln halbieren und teilweise verbieten will, zeigt, wie meilenweit die Brüsseler Bürokraten von den Realitäten der Landwirtschaft inzwischen entfernt sind. Wie wir erfahren konnten, ist das Verbot von Pflanzenschutzmitteln in Landschaftsschutzgebieten noch lange nicht vom Tisch. Die deutschen Bauern sollten sich also keinen Sand in die Augen streuen lassen.

Ohne Pflanzenschutzmittel wären aber nicht nur zehntausende bäuerliche Existenzen, sondern vor allem auch die Stabilität unserer Lebensmittelversorgung massiv gefährdet. Die AfD-Bundestagsfraktion stellt sich diesem EU-Vorhaben deshalb entschieden entgegen. Der bedarfsgerechte und verantwortungsbewusste Pflanzenschutz nach guter fachlicher Praxis ist unverzichtbar, um Erträge und Qualitäten zu sichern und muss daher auch weiterhin möglich bleiben.“

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