Karin Kneissl

Karin Kneissl studierte Rechtswissenschaften und Arabistic. Sie spricht acht Sprachen und machte sich in ihren Fachgebieten einen Ruf. Schließlich war sie von 2017 bis 2019 im Kabinett Kurz parteilose Außen- und Integrationsministerin. Doch nun wurde ihr Vermögen gepfändet, weil sie einst mit Putin tanzte.

Die ehemalige österreichische Außenministerin sprach auch in einem Interview mit RTde über reale Verfolgung in ihrem Heimatland wegen der guten Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. Mit diesem tanzte sie auf ihrer Hochzeit, auch schenkte der Kreml-Chef ihr Schmuck.

Laut ihrer Aussagen wurden sie für diesen Tanz regelrecht verfolgt und mehrfach bedroht. „Bereits im Herbst 2020 wurde ich auf den Straßen Wiens angegriffen. Sie nannten mich ein russisches Schwein, eine russische Prostituierte. Und ich könnte in Österreich nicht mehr arbeiten“, sagte sie.

Die ehemalige Außenministerin stellte fest, dass sie bereits vor der mai-Resolution des Europäischen Parlaments, die Sanktionen gegen sie verhängte, auf die schwarze Liste gesetzt wurde. „Für mich widerspricht das allen Rechtsnormen und dem Rechtsstaat. (…) Mir wurde in Österreich wiederholt mit Repressalien gedroht. Auch aus Deutschland kamen Drohungen. Ich habe keine Möglichkeit, meine Ehre mit Hilfe des Gerichts zu verteidigen. Und niemand in Österreich wird den Mut haben, sich öffentlich für mich einzusetzen und zu sagen: „Genug““, sagte sie.

Kneissl übernahm 2021 einen Aufsichtsratsposten bei Rosneft, gab diesen wegen des Drucks, des Krieges und der Sanktionen auch gegen sie im Mai 2022 aber wieder auf. Nun wurde trotzdem ihr Privatvermögen beschlagnahmt. Man begründet dies damit, dass sie ja auch mit dem russischen Gas Geld verdient hätte.

Die Politikerin, die gezwungen war, ihre Heimat zu verlassen und nun im Libanon zu leben, wo sie sich sicherer fühle als in der EU (sic!), sagte vor kurzem, dass Europa auf seinen politischen Niedergang warten würde.

Die europäischen Ländern würden heute eine zunehmend schwache Rolle in der internationalen Arena spielen und asiatischen Staaten weichen. In einem Interview mit der Asia Times sprach die ehemalige Politikerin auch über die russisch-europäischen Beziehungen und ihre Zukunft. Ihrer Meinung nach ignorieren die EU-Führer aus Arroganz die bestehende geopolitische Ausrichtung die die Grundprinzipien der Diplomatie, was die Situation sehr gefährlich macht.

„Dies ist auf den tief verwurzelten Eurozentrismus zurückzuführen. Wir glauben, dass wir so großartig sind, dass niemand ohne uns auskommen kann. (…) Mir scheint, dass Europa Russland mehr braucht als Russland Europa. Und wenn ich recht habe, dann ist es wirklich im Interesse der Alten Welt, Moskau als Feind zu behandeln und es davon zu überzeugen, sich auf die Seite Pekings zu stellen“, sagte die ehemalige österreichische Außenministerin

Jetzt beginnen immer mehr Europäer desillusioniert und verzweifelt zu werden, was Massenproteste gegen die derzeitige Regierung provozieren kann. Laut Kneissl ist die Krise, die in der EU entstanden ist, das Ergebnis eines unproduktiven internen Managements..





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Ein Gedanke zu „Vermögen von ehemaliger österreichischer Außenministerin gepfändet, weil sie mit Putin tanzte“
  1. Wir leben inzwischen in einem extrem widerwärtigen, hasserzeugenden und völlig unsachlichen System, dem es lediglich um Polarisierung, anstatt um Konsens geht, welches VÖLLIG außerhalb jedweder Logik steht und sich die primitivsten und dümmsten Verhaltensmuster für den „Systemerhalt“ zu eigen macht.

    Eine NIEveau, wie man es von Kreaturen der Inquisition erwarten musste! Ich habe öfter mal Krimsekt und russischen Wodka getrunken, muss ich jetzt Angst haben?

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