Wladimir Putin

Immer wieder taucht in transatlantischen und regierungsnahen Medien die Behauptung auf, die Sanktionen würden Russland hart treffen. Doch dies gilt weder Russland, noch entspricht es den Tatsachen. Es dient einzig und allein der Legitimation vor den eigenen Bevölkerungen, da fast ausschließlich diese von den Maßnahmen getroffen werden. Dass es Russland sehr gut geht, zeigt auch die weitere Wertsteigerung des Rubels.

Schon vor zwei Jahrzehnten begannen große Spieler auf dem Weltmarkt, sich Gegenkonzepte zu den unipolaren Allmachtsfantasien der USA und ihrer EU-Euklaven zu überlegen. Eines davon haben seit 2006 kontinuierlich die BRICS-Staaten auf die Beine gestellt, wodrin China, Russland, Brasilien und andere Länder, die für eine multipolare Welt und einer Begegnung auf Augenhöhe stehen, einen wirtschaftlichen Zusammenschluss finden.

So haben auch Russland und China, teilweise auch Indien damit angefangen, Geschäfte in ihren eigenen Währungen, statt in US-Dollar abzuschließen. Dies ist auch eines der Gründe für das aggressive Vorgehen von Seiten der fallenden Weltmacht USA aktuell. In den Jahren 2000 bis 2015 fiel der Anteil der G7-Staaten am Weltsozialprodukt von 66 auf 46 %. Im Gegenzug konnten die BRICS-Staaten im gleichen Zeitraum ihren Anteil von acht auf 32 % steigern.

In den letzten Jahren nahm dies noch weiter zu. Und die BRICS-Staaten sind nur eine Alternative zum Allmachtanspruch der USA. Es gibt ebenfalls noch die SCO, die OBOR und weitere Initiativen. Wer den Systemmedien glaubt, Russland würde durch die Sanktionen geschwächt werden, glaubt vermutlich auch noch an den Weihnachtsmann. Die USA ist eine sterbende Macht, die Zukunft gehört Eurasien. Es braucht nur noch in Ländern wie Deutschland endlich den letzten Ruck, um der verfehlten transatlantischen Terrorpolitik endlich den Rücken zu kehren.

Newsletteranmeldung

Werbung
Berlin Strom

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.