Google Journalismus

Wie der Spiegel berichtet, meldet Google Konkurs an. Dies allerdings nur in Russland. Die linksindoktrinierte „Suchmaschine“ hat sich an Sanktionen und Propaganda gegen Russland beteiligt. Nun fror der russische Staat die Geschäftskonten des US-Konzerns ein. Ende Gelände.

Wir erinnern uns noch daran, was hier für ein Theater war, als Telegram sich vorerst weigerte, Inhalte zu löschen, die gegen Deutsche Gesetze verstoßen. Ähnliches sieht aber dieselbe Regierung in einem anderen Land, nämlich Russland, als Skandal an. So weigerte sich Google Inhalte zu löschen, die laut russischem Gesetz illegal sind.

Die Rechnung ist unserer Auffassung ganz einfach. Niemand müssen alle Gesetze gefallen. Wer aber in einem Land lebt oder dort Geschäfte betreibt, muss sich nun mal an die dortigen Gesetze halten. Auch wenn diese den (oftmals verlogenen) Moralvorstellungen westlicher Gutmenschen zuwiderlaufen. Wer das nicht macht, muss mit Konsequenzen rechnen. Dies musste das russische Tochterunternehmen von Google nun feststellen.

Wer auf der einen Seite russische Medien einschränkt, sich dann aber wundert, wenn er auf Probleme stößt – nämlich in Russland, sollte sich nicht wundern. Und wieder einmal zeigt sich, dass Wirtschafts- und Propagandamaßnahmen gegen Russland ins Gegenteil umschlagen. Denn entgegen der medialen Verbreitung im Westen steht nicht Russland gegen den Rest der Welt, sondern „lediglich“ gegen die USA (NATO) und die EU.

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Ein Gedanke zu „Wer anderen eine Grube gräbt… Google meldet in Russland Konkurs an“

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