Wladimir Putin

Eine der zentralen Karten im Machtpoker um den Gasfluss durch Nord Stream 1 ist eine Turbine von Siemens Energy. Erst in der Nacht zum Mittwoch hat Kremlchef Wladimir Putin davor gewarnt, dass die Kapazität der Pipeline Ende Juli weiter fallen könne, wenn das Gerät nicht rechtzeitig nach einer Wartung in Kanada zurückkehre. Doch was für ein Gerät ist das eigentlich? Und vor allem, wo ist es? Heute sollen die Wartungsarbeiten beendet werden. Wird wieder ausreichend Gas nach Deutschland fließen?

Nach Informationen von Stefan Raven News handelt es sich um das Modell SGT-A65, eine sogenannte aeroderivative Turbine, deren Konstruktion ursprünglich aus dem Flugzeugbereich stammt. Grundsätzlich können diese Geräte sowohl zur Stromproduktion als auch als Antrieb zum Beispiel für den Gastransport benutzt werden. Im Falle von Nord Stream 1 liegt letzteres nahe. Laut Gazprom wird sie für die Kompressorstation Portowaja benötigt.

Häufig treiben an solchen Kompressorstationen Gasturbinen die Verdichter an. Ihr Einsatz hat dabei unter anderem den Vorteil, dass das Gas aus der Leitung grundsätzlich als Antrieb für die Turbine genutzt werden kann, was die Anlage von weiterer Energiezufuhr unabhängiger macht. Siemens Energy äußert sich nicht näher zur Turbine. Zur Größe kursieren Zahlen zwischen 10 und 14 Metern Länge und 20 Tonnen Gewicht. Einem alten – noch vor der Abspaltung von Siemens Energy von Siemens 2020 verfassten – Datenblatt zufolge sollen es bei der Konfiguration als Antrieb 12,4 Meter Länge sein. Dimensionen also, die sich mit einem Frachtflugzeug durchaus transportieren lassen.

Dass die Turbine überhaupt in Kanada zur Wartung war, hat historische Gründe, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schreibt. Ursprünglich sei der Auftrag für die Turbinen für Nord Stream 1 an Rolls-Royce gegangen. Später wurde dieser Geschäftsbereich samt Standort von Siemens übernommen und bei der Ausgliederung von Siemens Energy an den neuen Konzern übergeben.

Wo sich die Turbine aktuell befindet, ist nicht bekannt. Sie war zunächst in Kanada wegen der US-politischen Sanktionen zurückgehalten worden. Zuletzt entschied die kanadische Regierung aber auf Bitten Berlins, die Turbine an Deutschland zu übergeben. Doch wo sie jetzt ist, ist unbekannt. Die Bundesregierung ließ gestern durch ihre Regierungssprecher auf erneute Nachfrage von Journalisten verlautbaren, dass es sich um Informationen handelt, die sicherheitsrelevant seien und daher könne nicht gesagt werden, wo sich die Turbine aktuell befinde. Klingt logisch, kann aber viel heißen. Will vielleicht die klimalobbyistische Bundesregierung gar nicht, dass die Turbine an der benötigten Stelle ankommt?

Medial vermittelt wird der Begriff des sogenannten Vorwandes. Man kommuniziert, dass die technische Bedeutung der Turbine umstritten sei. Man wollen den Russen aber den Vorwand nehmen und die Turbine darum liefern. Während alles bisher recht transparent ablief, fließen seit die Turbine in Deutschland ist, so gut wie keine Informationen. Die Öffentlichkeit wird im Unklaren gelassen. Klar ist nur, sie ist Stand des Abends vom 20. Juli noch nicht am Zielort, da Gazprom noch immer auf diese Turbine drängt.

Der Wirtschaftsminister, der nicht weiß, was eine Pendlerpauschale ist, behauptet, es handele sich um eine Ersatzturbine. Darum sei die Bedeutung umstritten. Doch hier glänzt der Verschwörungsideologe und Linksextremist wieder einmal mit Halbwissen und disqualifiziert sich ein erneutes Mal für sein Amt. Denn Ende Juli wird Gazprom eine weitere Turbine in der Verdichterstation Portowaja wegen Reparaturen deinstallieren. Sollte die Gasturbine aus Kanada nicht rechtzeitig eintreffen, könnten die Gaslieferungen nach Europa noch um das Doppelte sinken, also auf nur noch 20 Prozent, warnte Kremlchef Wladimir Putin am Vorvortag.

Wir sind gespannt, wohin das führen wird. Wir rechnen aber nicht mit einer Einstellung Russlands, sondern eher mit einer Instrumentalisierung durch die Bundesregierung, sollte nicht wieder ausreichend Gas nach Deutschland fließen.

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