Bibliothek

Kulturorte dürfen durch Corona und Digitalisierung nicht auf der Strecke bleiben

Am 24. Oktober findet deutschlandweit der Tag der Bibliotheken statt. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann:

„Bibliotheken sind so viel mehr als Gebäude voller Bücher. Sie sind Schutzräume kulturellen Erbes. Und sie sind Orte der kulturellen Bildung, Begegnung und Belebung. CDU und CSU werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass diese Kulturorte vor den Folgen der Coronapandemie und der Digitalisierung geschützt werden.

Über das Bundesförderprogramm ‚NEUSTART KULTUR‘ hat die unionsgeführte Bundesregierung mit aktiver Unterstützung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion 25 Millionen Euro für die digitale Weiterentwicklung der Bibliotheken bereitgestellt. Diese Unterstützung gilt es bedarfsgerecht fortzuführen. Zumal die Zahl der Bibliotheksbesucher vor der Coronapandemie kontinuierlich auf über 125 Millionen im Jahr 2019 gestiegen ist. Durch Corona gab es einen schmerzlichen Einschnitt, aber dieser Trend muss wiederkehren.

Von den über 10.000 Bibliotheken in Deutschland liegen sehr viele in ländlichen Regionen. Sie werden oft von Ehrenamtlichen geleitet, die durch ihr kreatives Engagement einen gesellschaftlichen Beitrag zum Zusammenleben vor Ort leisten – z.B. mit Vorlesestunden, Bilderbuchkinos, Ferienwerkstätten, Fahrbibliotheken, Tauschbörsen usw. Diese wertvolle Arbeit muss dauerhaft gesichert werden.

Mit dem Soforthilfeprogramm ‚Vor Ort für Alle‘ in Höhe von jährlich 1,5 Millionen Euro haben wir dafür gesorgt, dass zeitgemäße Bibliothekskonzepte in Kommunen mit bis zu 20.000 Einwohnern gefördert werden. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird sich weiterhin für das Programm stark machen, um gerade den kleinen Bibliotheken das Überleben zu ermöglichen. Sie sind wichtige Ankerplätze. Am heutigen Tag gilt es auch daran zu erinnern, dass unsere vielfältige und freie Bibliothekslandschaft ein großes Geschenk ist. In vielen Teilen der Welt wurde und wird die Bücherausleihe zensiert, beschränkt und ideologisiert. Allein die Staatsbibliothek Berlin beherbergt hingegen über 30 Millionen Werke. Die Sanierung des Gebäudes am Standort Unter den Linden mit über 200 Millionen Euro Bundesmitteln war daher auch eine Investition in den Schutz kulturellen Erbes. Nach 15 Jahren konnte sie im Januar wieder in neuem Glanz eröffnen und ist nun mehr denn je nicht nur für Leseratten einen Besuch wert.“

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Strom und Trinkwasser, Einkaufsmöglichkeiten und medizinische Versorgung: In unserer zivilisierten Welt klingt das alles selbstverständlich. Erst wenn diese »Lebensadern« im Zuge einer Katastrophe, sei es bei einem Hochwasser, nach Lawinenabgängen oder im Falle eines »Blackouts«, plötzlich unterbrochen sind, wird einem die Abhängigkeit schmerzlich bewusst – oft aber zu spät!

Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen ließen sich die Folgen unerwarteter Zwischenfälle leicht abfedern: Ein batteriebetriebenes Radiogerät, haltbare Lebensmittel und ausreichend Trinkwasser in Flaschen sollten für jedermann zum Standard zählen. Survival-Experte Lars Konarek geht aber einen Schritt weiter: Er zeigt neben den genannten Selbstverständlichkeiten, wie man sich auch gegen große Katastrophen – beispielsweise ein Störfall in einem Atomkraftwerk, eine Naturkatastrophe oder eine Pandemie – am besten wappnet.

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