Lettland

Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel erkannte jüngst den vermeintlichen Völkermord an die Herero an, welcher durch Deutsche begangen worden sein soll. Doch bereits vor fast 100 Jahren – zur Zeit der Weimarer Republik – entpuppte sich dieser als Geschichtslüge durch die Briten. Aufklärungsarbeiten von Bruce Gilley oder Christopher Clark fanden dabei bei der Kanzlerin wohl keine Beachtung, genau so wenig wie der ZDF-Geschichts-Erzähler Guido Knopp, der Clark im November 2013 interviewte. Doch von einem anderen Völkermord scheint man in Deutschland nicht reden zu wollen, obwohl die Kenntnis über diesen auch auf der Seite der Bundeszentrale für politische Erzieh… pardon… Bildung zu finden ist.

Bereits in den frühen Tagen des Zweiten Weltkrieges hat die Sowjetunion rechtswidrig die baltischen Staaten annektiert. Die Firmen wurden zu volkseigenen Betrieben (VEB) und die Höfe nach kommunistischem Stil von sogenannten Kolchosen verwaltet. Auch der im Memelland liegende Hof des Urgroßvaters von Redakteur Stefan Raven wurde zu einer solche Kolchose umgebaut, ehe er in den 50ern abbrannte. Warum dieser brannte, ist nicht bekannt. Vielleicht waren es baltische Widerstandskämpfer, die ihn anzündeten, um die „Ivans“ zu schwächen? Eine mögliche Version, die Raven am ehesten gefallen könnte.

Nach Ende des Krieges gab es in den baltischen Ländern, aber ebenfalls in Polen, der Ukraine, Weißrussland, etc. noch immer Widerstandskämpfer gegen die Schreckensherrschaft der Sowjets. Jahrzehntelang wurde dies als Mythos abgetan, auch der 1973 erschienene Roman „Die Waldwölfe“ von Ingo Petersson wurde als „Landserroman“ in das Land der Märchen verfrachtet, obwohl dieser auf wahre Begebenheiten beruht. In den Dörfern der baltischen Staaten wurden so hohe Abgaben verlangt, die waren ohne Schwarzhandel nicht zu erbringen. Aber auch damit war es immer noch schwer. So kamen viele den Forderungen der Kommunisten nicht nach und wurden verschleppt oder gar getötet. Um den Völkermord – denn nichts Anderes war es – zu vertuschen, haben die Sowjets die leeren Häuser und Höfe mit Russen, Tataren, Usbeken und Kalmücken besiedelt. Diese bekamen nicht nur das Eigentum der baltischen Vorbesitzer, sondern auch deren Namen.

Zweiter Weltkrieg Russland
Ehemalige Deutsche Soldaten schlossen sich den baltischen Freiheitskämpfern an.

Mehr als 80 Jahre nach Ende des letzten Weltkrieges in Westeuropa berichtet nun auch die Bundeszentrale für politische Bildung wie folgt: „So wurde in Estland, Lettland und Litauen nach 1991 ein Geschichtsbild von nationaler Unterdrückung und Widerstand fest im öffentlichen Erinnerungsdiskurs verankert. Gedenktage wurden festgelegt, um an die Opfer der Massendeportationen zu erinnern, Museen und Forschungseinrichtungen begannen, Lebensberichte, Fotos und andere Zeugnisse von Deportierten zu sammeln, Geschichtslehrbücher wurden neu geschrieben. Die Regierungen aller drei Staaten beriefen Kommissionen ein, die die genaue Zahl und das Schicksal der Deportierten und Ermordeten ermitteln und den durch die sowjetische Besatzung entstandenen Schaden für Kultur, Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft berechnen sollten. Für Betroffene von stalinistischen Repressionen wurde ein rechtlicher Opferstatus mit Anspruch auf Sozialleistungen geschaffen und dabei die Definition der „Repressierten“ insbesondere in Litauen weit gefasst. In allen drei Staaten wurden die Strafgesetzbücher in Anlehnung an das Völkerrecht um die Straftatbestände Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Völkermord und Kriegsverbrechen erweitert, wobei „Völkermord“ deutlich breiter ausgelegt wurde als in den internationalen Konventionen. Ehemalige Angehörige der sowjetischen Geheimdienste, die an den Deportationen der 1940er Jahre sowie nach 1945 an der Ausschaltung antisowjetischer Partisanen beteiligt gewesen waren, wurden in der Folge wegen Völkermordes angeklagt und teilweise auch verurteilt.“

In den 2010er Jahren erst berichteten dann einige deutsche Zeitungen über das damals Geschehene. „Wo der Weltkrieg 1994 zu Ende ging“ schrieb beispielsweise die Welt 2010 oder „Die Befreiung, die keine war“ titelte Cicero. Auch viele Deutsche, die nicht in den Westen geflohen sind oder den Kampf gegen den Bolschewismus nicht aufgeben wollten, kämpften noch jahrelang nach offiziellem Kriegsende an der Seite der Esten, Letten und Litauer. In Deutschland 2021 immer noch ein verpöntes Thema, welches Linke schnell versuchen zu unterdrücken. Stattdessen nimmt man 90 Jahre nach Offenlegung der britischen Lüge wieder das Märchen vom Völkermord an den Herero auf, die auch fleißig die Hand aufhalten.

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