HolocaustSeit 15 Jahren ist das Holocaust-Mahnmal in der historischen Mitte Berlins auch ein Anziehungspunkt für Hauptstadt-Touristen. / Nutzung des Bildes nur in Verbindung mit der Sendung inkl. Social Media / / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/105413 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDFinfo/ZDF/epd/Ralf Maro"

Mainz (ots/Raven) – ZDFinfo kündigte in einer heute erschienenen Pressemitteilung eine Reihe von Veröffentlichungen an, wo nach ersten Eindrücken der Holocaust und das Leid der damals betroffenen Menschen für einen heute stattfinden Kampf gegen patriotische Deutsche missbraucht werden soll. Zwar ist die Behauptung des politisch gesteuerten und instrumentalisierten Fernsehsenders richtig, dass 2020 so viele antisemitische Straftaten wie seit 2001 nicht mehr verzeichnet wurden, man verschweigt aber die Urheberschaft dieser Straftaten. So wurden diese nachweislich mehrheitlich durch importierten Antisemitismus der Merkel-Politik seit 2015 begannen, als aber auch von einem aufsteigenden Antisemitismus in der linksextremen Szene. Interessant ist hier dennoch die nach Aussagen des Senders repräsentative Umfrage unter über 1.000 Befragten.

„Eine exklusive Umfrage für diese ZDFinfo-Doku zeigt: Das Wissen der Deutschen über den Holocaust hat große Lücken. Zwar wissen 77 Prozent der Befragten, dass der Holocaust die Vernichtung der Juden meint. Doch knapp ein Viertel (23 Prozent) gibt eine falsche Antwort oder weiß nichts mit dem Begriff anzufangen. Jede vierte Person (26 Prozent) gesteht Wissenslücken dazu ein und gibt an, wenig oder nichts über den Holocaust zu wissen.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Ein Teil der Befragten möchte mit der Vergangenheit am liebsten abschließen. 28 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, die Deutschen sollten einen Schlussstrich unter die Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus ziehen. Knapp die Hälfte der Befragten (47 Prozent) gibt an, die meisten Deutschen damals hätten „nicht so viel“ bis keinerlei Schuld an der Vernichtung der Juden getragen. 81 Prozent der Befragten sagen, vom Holocaust hätten die meisten Deutschen nichts oder nichts Genaues gewusst.

Auf die Frage, ob bekannt sei, auf welches Ereignis der Holocaust-Gedenktag am 27. Januar zurückgeht, nennen nur 20 Prozent der Befragten die Befreiung von Auschwitz, elf Prozent geben eine falsche Antwort und 69 Prozent geben an, den Grund nicht zu kennen.

Dass Antisemitismus auch im heutigen Deutschland ein Problem sei, glaubt nur eine Minderheit der Befragten. 78 Prozent der Befragten sind der Meinung, es gebe heute kaum bis keine Judenfeindlichkeit in Deutschland.“

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Obwohl nur ein einziger Journalist mit der gelegentlichen Unterstützung zahlreicher ebenfalls freiberuflicher Kollegen und Ehrenamtler hat Stefan Raven News seit 2020 immer wieder Dinge aufgedeckt, die andere Medien erst später berichteten. Leider sehen es diese Medien nicht als angebracht an, den Erstberichterstatter (uns/mich) zu nennen, wie es im Journalismus Gang und Gebe ist. Einige haben uns sogar schon gelegentlich die Stories im wahrsten Sinne des Wortes geklaut. Das ist kein netter Umgang zwischen Kollegen.

Auf der anderen Seite werde ich auch immer wieder von politischen Extremisten angezeigt. Die Vorwürfe nennt man mir noch nicht einmal. Die Anzeigen stellen sich nach zwei Monaten von alleine ein. Es scheint hier vermutlich darum zu gehen, unliebsame Berichterstatter wegen ihrer hohen Trefferquote an Aufdeckungen einzuschüchtern. Funktioniert leider nicht, da weder ich, noch meine Kollegen uns jemals etwas zu schulden kommen lassen. Um ehrlich zu sein, motiviert uns dieses sogar noch, noch weiter zu bohren, noch mehr nachzuhaken und erst Recht über bestimmte Themen zu schreiben.

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