Kategorie C

Irgendwo im Nirgendwo, dort gab es gestern richtig gute Musik zu hören. Doch auch wenn die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ein kleines Abenteuer war, dieses kleine Nirgendwo war durchaus schön anzusehen. Gerade für mich als Berliner ein kultureller, aber vor allem landschaftlicher Genuss. Doch das eigentliche Thema des gestrigen Tages war die Musik, von der ich hier berichten möchte. Kategorie C gab sich die Ehre.

Foto: © Stefan Raven

Regelmäßige Leser unseres Magazins wissen, dass ich eine Nähe zur Band Kategorie C habe. Und ganz ehrlich, ich bin stolz darauf. Tim Wiese muss sich vielleicht distanzieren, obwohl er nie etwas mit Sänger Hannes Ostendorf zu tun gehabt hat, ich muss und ich will das nicht. Mit wem ich befreundet bin und meine Zeit verbringe, das entscheide ganz alleine ich alleine und niemand anderes. Doch jetzt kommen wir zum gestrigen Abend.

Die Anreise erfolgte mit verschiedenen Zügen des Nahverkehrs. Wohin genau es ging, wird nicht verraten. Denn auch Menschen lesen hier mit, denen das nichts angeht. Ja, angekommen bin ich dann an meinem Zielbahnhof. Und dieser war irgendwo im Nirgendwo, wie es eingangs schon hieß. Dann hieß es, auf meine Mitfahrgelegenheit zum Veranstaltungsort zu warten. Diese kam direkt von der Arbeit, dass ich also noch würde warten müssen, wusste ich. Und es war ja auch nicht schlimm, ich hatte Proviant dabei und es war strahlender Sonnenschein. Ich setze mich an einen Bach inmitten von Bauernhöfen und wie sollte es anders sein? Es fing natürlich an zu regnen.

Foto: © Stefan Raven

Zum Glück gab es eine Möglichkeit, sich unterzustellen und dann kam auch schon mein Fahrer. Es ist Ernie, der Gitarrist der Band. Dann ging es zum Veranstaltungsort, wo aufgrund des Regens auf dem Gelände so viel Schlamm war, dass wir uns erstmal festgefahren haben. Ob dies der braune Sumpf ist, von dem linke Medien immer berichten, weiß ich nicht, aber wenn, wir haben es offenbar herausgeschafft.

Ich half noch mit beim Reintragen und während Ernie anfing aufzubauen, beschloss ich, auch etwas zu tun, wovon ich was verstehe und begann damit, das Bier zu begutachten. Irgendwann hörte ich dann auch eine Stimme von draußen, die alle anderen übertönte und mir ziemlich bekannt vorkam. Es war Hannes. Nach einem Gespräch für ein gemeinsames Projekt, welches 2023 erscheinen dürfte (lasst euch überraschen) und einigen weiteren Bierproben meinerseits, fing der Balladenabend dann auch an.

Ein Balladenabend der Band ist kein typisches Rockkonzert, sondern lediglich Gitarre (mit Verstärker) und Gesang von Hannes. Das Ganze dann auch vor kleinerer Kulisse. Nun, mehr Platz wäre dieses Mal noch gewesen, aber dafür war die Stimmung trotzdem bombenmäßig. Es gab sogar zur Gitarrenmusik zwei bis drei kleine Pogos und teilweise war Hannes´ Gesang von vor der Bühne nicht zu verstehen, weil die anwesenden Leute lauter mitsangen, als die kleine Anlage den kleinen Saal beschalte.

Foto: © Stefan Raven

Von der neuen CD wurden keine Lieder gespielt, aber dafür – so kam es mir vor – hat KC die Greatest Hits ausgepackt. Ich meine, „So sind wir“ wurde sogar zwei Mal gesungen. Auch diese kleine Gruppe konnte Hannes bestens zum Durchdrehen animieren und sorgte mit seiner lustigen, ehrlichen und nicht immer ganz ernst gemeinten Art für den einen oder anderen Lacher zwischen den Liedern. Gelegentlich versuchte er auch Anwesende miteinander zu verkuppeln und wer zu spät gekommen ist, musste noch Liegestütze machen.

Neben alteingesessenen Fans und Begleitern war auch ein guter Anteil an sehr jungen Gästen anwesend. Es gibt ja Bands, die begeistern ihre Generation und ziehen diese ihre ganze Karriere hinterher bis dann alle weggestorben sind. So eine Band ist KC ganz sicher nicht und auch gab es unter den Anwesenden keine Trennung von Generationen. Und natürlich war das Konzert ganz anders als es in den transatlantischen Systemmedien und auf Antifa-Seiten immer beschrieben wird. Es gab keine Nazichöre oder Ähnliches, keine Schlägereien und auch sonst nichts, von dem man immer in der Zeitung liest.

Entgegen der Planung gab es ganze 100 Minuten Action. Anschließend sprang Ernie direkt vom Hocker, ich packte meine Sachen und wir rannten los. Er fuhr mich zu meinem Zug, der in 9 Minuten nach Konzertende kommen würde. In 8 Minuten schafften wir die Strecke. Die Schranken vorm Bahnhof waren schon unten, so dass Ernie mir die Richtung zeigte und ich durch zahlreiches Grünzeug neben dem Zug herrannte. Dann den Bahnsteig (ca. 1 Meter) hochgesprungen und dabei eine Hechtlandung hingelegt. Ein Wegbier ging leider zu Bruch, aber die üblichen vier haben für die Heimfahrt gereicht, da ich ja auch erstmal mein aufgeschlagenes Knie vom Sturz versorgen musste.

Foto: © Stefan Raven

Besonders positiv möchte ich die Mitarbeiterinnen der Deutschen Bahn loben. Entgegen der ruppigen Verhalten ausländischer Gastarbeitern beim Nahverkehr in Berlin waren diese höflich und zuvorkommend. Sie sagten nicht, ich solle die Maske aufsetzen, sondern fragten, ob ich von der Maskenpflicht befreit sei. Genau so muss es sein, so ist es richtig und höflich. Nach meinem Einstieg und Sturz kam dann sofort eine Begleiterin des Zuges zu mir und fragte, ob ich medizinische Hilfe benötigen würde, was ich aber verneinte und mich herzlich bei ihr bedankte.

So schön kann ein Abend sein, so schön kann Musik über Fußball und Gewalt sein. Irgendwann, auf jeden Fall deutlich vor Sonnenaufgang, konnte ich nach einem leckeren Abendbrot dann zurück in Berlin endlich ins Bett. HaHoHe, das ist unser Leben!

Wer Hannes und Kategorie C auch einmal live erleben möchte, sei es auf einen kleinen Balladenabend oder einem Rock´n´Roll-Konzert, meldet sich am besten bei ihm per eMail. Die Musik und passende Bekleidung dazu gibt es wie gewohnt auf www.kategoriec.de.

Die verschwommenen Bilder bitte ich zu entschuldigen, ich muss mich mit meiner neuen Handykamera noch vertraut machen.

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