Apotheke

Linksextremist, Verschwörungsideologe und offensichtlich Geschichtsrevisionist Jan Böhmermann hat sich mit dem Vorschlag an die Öffentlichkeit gewandt, dass das Apothekerzeichen geändert werden sollte, da es angeblich von Nazis gemacht wurde. Doch der „Erfinder“ des Zeichens bekam von jenen sogar Berufsverbot, weil er sich nicht von seiner jüdischen Frau trennen wollte. Ein Fettnäpfchen für den Extremisten der Öffentlich-Rechtlichen.

Laut seinem PodCast, den die Schwurbel-Ikone zusammen mit dem Linksextremisten Olli Schulz betreibt, hat er erzählt, dass er im Urlaub an Apotheken überall das grüne Kreuz gesehen hätte. Nur in Deutschland würde man ein Logo verwenden, welches er als nicht schön empfindet. Er recherchierte (offenbar nicht sehr gut) nach und fand dann auch den vermeintlichen Grund heraus. Das Logo soll seiner Aussage nach von den Nazis gemacht worden sein. Ein ordentliches Fettnäpfchen, in welches der politische Aktivist, der seine Hasstiraden hinter dem Deckmantel der Satire versteckt.

So behauptet der linksextreme Verschwörungsmystiker Böhmermann, dass das rote A auf den Reichsapothekerführer Albert Schmierer zurückginge. Eine Lüge! Wie es wirklich war, lest ihr hier:

Um 1900 herum haben viele Apotheken teils unabhängig voneinander das weiße Kreuz auf rotem Grund verwendet, um sich als Apotheke zu kennzeichnen. Mit der Genfer Konvention von 1913 gab es dann Probleme mit der Schweizer Flagge, so dass viele Apotheken das Kreuz grün einfärbten. Doch gerade in Deutschland war dies nicht einheitlich geregelt. So versuchte man beispielsweise die ganzen 1920er Jahre hindurch eine einheitliche Regelung zu finden. Doch es gab verschiedene Verbände von Apotheken und man konnte sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen.

Der von Böhmermann genannte Reichsapothekerführer Alber Schmierer rief dann einen Wettbewerb aus. Er gestaltete also nicht selbst. An diesem Wettbewerb nahm auch der Grafiker Ernst Paul Weise teil. Sein Entwurf war das gotische A in Frakturschrift mit einem weißen Kreuz links unten in der Serife. Diese Entwurf gewann auch, doch man entschied sich, statt des weißen Kreuzes die Man-Rune zu nehmen. Während der Zeit der Nationalsozialisten hatten auch andere ärztliche und medizinische Einrichtungen diese Rune im Zeichnen. Doch der ursprüngliche Entwurf stammt von Weise, nicht von Schmierer, wie Böhmermann fälschlich behauptet.

Doch nun kommt es noch ganz dicke und wird peinlich für den selbsternannten Satiriker. Denn Ernst Paul Weise war mit Eva Stern verheiratet. Dieser fehlte nicht nur ein Ariernachweis, sondern war auch eine Jüdin. Er wollte sich von ihr nicht trennen und wurde daraufhin mit einem Berufsverbot belegt. Nach dem Krieg entfernte man im Jahre 1951 die Man-Rune aus dem A und setzte stattdessen einen Äskulapstab (Schlange) und einen Arzneikelch ein. Man entschied sich schon Ende der 1940er Jahre, das A zu erhalten, weil es einen hohen Wiedererkennungswert besitzt.

Und jetzt darf sich Herr Böhmermann gerne entscheiden, ob er das Werk eines Menschen ersetzen möchte, welcher zu seiner Frau – einer Jüdin – hielt oder ob er seine „Recherche“ vielleicht doch noch einmal um ein bis zwei Sätze erweitert. So schwer ist das nämlich gar nicht, solche Schwurbler wie Böhmermann zu widerlegen.

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