Prof. Monika Grütters

(BPA) – Bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters die Bedeutung einer offenen Debattenkultur für eine demokratische Gesellschaft hervorgehoben. „Immer wieder geraten Literatur und Kunst zwischen die Fronten, wo einzelne gesellschaftliche Gruppen sich zu Richtern darüber aufschwingen, wer über welche Themen schreiben darf und wer nicht, oder wenn Kunstwerke unter Verweis auf ihr Kränkungspotential aus dem öffentlichen Raum verbannt werden“, sagte sie. „Es gehört aber zum Wesen eines Kunstwerks, dass es verschiedene Interpretationen zulässt. Missverständnisse, Unklarheiten und Mehrdeutigkeiten sind der Preis für die Freiheit der Kunst und die Freiheit des Wortes. Dafür muss Raum sein in einer demokratischen Gesellschaft.“

Mit Blick auf das diesjährige Motto der Frankfurter Buchmesse „Singular Plurality“ sagte Grütters: „Wie bereichernd und inspirierend es sein kann, der ‚einzigartigen Vielfalt‘ Raum zu geben, zeigt einmal mehr auch in diesem Jahr die Frankfurter Buchmesse. Ich wünsche der digitalen Ausgabe viel Erfolg und freue mich schon jetzt darauf, die literarische Vielfalt des Bücherherbstes im nächsten Jahr wieder mit allem zu erleben, was dazu gehört: mit Messeständen und Gastland-Pavillon, mit Empfängen und Gedränge, mit Lesungen und Diskussionen live vor großem Publikum.“

Bild von Ahmad Ardity auf Pixabay

Die Frankfurter Buchmesse muss als weltweit größte Plattform für die Buch- und Verlagsbranche in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie auf die Hallenausstellung verzichten. Damit sie als Sonderausgabe in digitaler Form stattfinden kann, hat sie in diesem Jahr zum ersten Mal eine Förderung aus dem Etat der Staatsministerin für Kultur und Medien erhalten. Zwei Millionen Euro flossen aus dem Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR in den Ausbau digitaler Angebote bei der diesjährigen Messe. Weitere zwei Millionen Euro sind für eine deutliche Reduzierung der Standgebühren bei der Frankfurter Buchmesse 2021 vorgesehen.

Insgesamt stellt die Bundesregierung für Verlage und Buchhandlungen sowie für die Buchmessen in Frankfurt und Leipzig bis zu 25 Millionen Euro aus dem NEUSTART-Programm zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie bereit. Hinzu kommen zehn Millionen Euro zur Förderung von Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzern.

Für das vielfältige Engagement des Bundes zur Unterstützung der Buchbranche in Deutschland wurde Staatsministerin Monika Grütters im Rahmen der heutigen Eröffnungsveranstaltung vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit der Plakette „Förderin des Buches“ geehrt. „Bücher eröffnen Welten – und das Reisen in den unendlichen Weiten der Literatur unterliegt garantiert keinen Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen“, sagte Grütters zum Dank für die Auszeichnung. „Auch in Zukunft können Sie auf meine Unterstützung zählen: als Förderin des Buchs und als unersättliche Leserin.“

Newsletteranmeldung

Werbung

Werbung

Und sie hatten sie doch
Und sie hatten sie doch

9,99 € 19,95 €

früherer gebundener Ladenpreis

Versandkostenfrei in Europa, inkl. MwSt.

Verlag: Kopp Verlag

Gebunden, 254 Seiten, zahlreiche Abbildungen

15 Jahre Recherche, neueste Erkenntnisse: Hitler hatte die Atombombe!

Vor 15 Jahren veröffentlichten Edgar Mayer und Thomas Mehner ein Buch, das für Furore sorgte. Die zentrale Aussage des Werkes: Nicht nur die Amerikaner, auch Hitler hatte die Atombombe. Für diese Aussage wurden die Autoren belächelt und angefeindet. 15 Jahre lang haben Mayer und Mehner seither weitere Indizien für ihre These gesammelt. Mit diesem Buch legen sie die Ergebnisse ihrer Recherchen vor, die man nur als spektakulär bezeichnen kann. Die neuen Belege lassen keinen Zweifel zu: Das Dritte Reich hatte Atomwaffen. Entgegen dem offiziellen Bild war die Forschung Deutschlands der Amerikas sogar weit voraus. Mehr noch: Die USA konnten in Hiroshima und Nagasaki nur deshalb Atombomben zum Einsatz bringen, weil sie sich der deutschen Technologie bemächtigt hatten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.