Martin Diobobe

Nicht erst seit den sogenannten Braunbüchern zum Reichstagsbrand wissen wir, dass linke Extremisten immer wieder gerne versuchen, die Geschichte zu ihren Gunsten umzuschreiben. So wurde im Berliner Senat, der seit Jahren von Linksextremisten geführt wird, der Kameruner (damals Douala) Martin Quane a Dibobe als Sinnbild des Aufstandes der Afrikaner gegen die Deutschen Kolonialherren. Doch diese Behauptungen sind lediglich eine unverschämte Lüge.

Foto oben: BVG Archiv

Dibobe kam 1896 im Alter von 20 Jahren aus dem Gebiet des heutigen Kameruns nach Deutschland, um auf der Gewerbeausstellung die damals deutsche Kolonie Kamerun zu vertreten. Ihm gefiel es hier so gut, dass er sich entschloss zu bleiben. Doch im Juli 2019 entdeckten linke Extremisten zwei Schreiben. Eines von Dibobe selbst, das Andere von ihm und 17 weiteren Autoren. Darin kommt es zu Behauptungen, die historisch weder haltbar sind, noch in irgendeiner Weise zutreffend.

Die Linksextremistin Vanessa Fischer verbreitete die Dibobe-Lüge mit. Screenshot: Twitter

So schrieb die bekennende Linksextremistin Vanessa Fischer am 23. Juli 2019 im Neuen Deutschland:

„Mit einem kräftigen Zug enthüllen die Historikerin Paulette Reed-Anderson und der Aktivist Mnyaka Mboro am Montag die Gedenktafel an der Fassade der Wilhelmstraße 52 in Mitte. Sie soll künftig an die Übergabe der Dibobe-Petition erinnern – eines der bedeutendsten Dokumente des kollektiven Widerstands der afrikanischen Diaspora gegen den deutschen Kolonialismus und Rassismus.

Einhundert Jahre ist es her, dass sich der aus Douala (heutiges Kamerun) stammende Martin Quane a Dibobe im Sommer 1919 vor dem Hintergrund der Versailler Friedensverhandlungen an den Reichskolonialminister Johannes Bell wandte, um gegen die systematische Verletzung der Menschenrechte zu protestieren. In dem Schreiben an den Zentrumspolitiker forderte er von der Nationalversammlung in Weimar »Gleichberechtigung und Selbstständigkeit« für die Menschen in und aus den deutschen Kolonien. 32 massive Beschwerden und konkrete Bedingungen, um »fortan mit dem deutsche…“

Weiter kommt man leider nicht, denn der restliche Artikel verbirgt sich hinter einer Bezahlschranke. Aber auch die heute aus Russland verbannte Deutsche Welle schließt sich der linksextremen Falschbehauptung und Geschichtslüge an. Diese hat auch Wikipedia mit Referenzen auf linksextreme Autoren kritiklos übernommen.

Warum wir uns als Redaktion so sicher sind, dass die Linksextremisten hier gelogen haben, ist die Tatsache, dass uns in Papierform die Texte der beiden Dibobe-Briefe vorliegen, welche kaum im Internet zu finden sind. Wir möchten diese, um der Lüge in unserer Geschichtsschreibung entgegenzuwirken, hier im Originalwortlaut wiedergeben.

Eine Gedenktafel über Dibobe in einer Rolle, in der er nie war. Foto: WikiMedia

Bei dem ersten Brief Dibobes handelt es sich an ein Schreiben an den Reichskolonialminister Johannes Bell im Jahr 1919. Diesen Brief verfasste er, als Deutschland im Zuge des Versailler Vertrages drohten, die Kolonien entrissen zu werden:

„Ew. Exzellenz!
Gegen den Raub der Kolonien, sowie Unterstellungen derselben unter Herrschaft der Engländer und Franzosen erheben die hier lebenden Eingeborenen aus Kamerun sowie Ostafrika den schärfsten Protest.
Trotz aller Schwierigkeiten, in welcher sich die Eingeborenen unter fremder Herrschaft befinden, klammern sie sich mit aller Energie und fester Überzeugung an Deutschland. Der einzige Wunsch der Eingebornen war, deutsch zu bleiben, weil die Sozialen im Reichstag ihre Interessen vertreten haben und die Eingebornen von der ehem. kaiserlichen Regierung als Menschen anerkannt worden sind. Es wäre töricht und politischer Selbstmord, da die Revolution und Umwälzung stattgefunden hat und wir heute eine soziale Regierung haben, sich einer anderen Nation unterzuordnen. Die Eingeborenen können sich kein besseres Los wünschen, wie ihnen die Revolution gebracht hat… Wir versicherten der Regierung erneut unsere ganze Hingabe ebenso unsere unverbrüchliche, feste Treue hier, sowohl auch der Eingeborenen in der Heimat; und richten an Ew. Exzellenz die dringliche Bitte dahin zu wirken, dass die Kolonien unter keinen Umständen der Willkür der Engländer und Franzosen ausgeliefert werden. Mit diesem Protest versichern wir der Regierung nochmals nur deutsch bleiben zu wollen; denn der Herr General von Lettow-Vorbeck hat sich ja auch von der Anhänglichkeit und Treue der Eingebornen überzeugt.
Mit vorzüglicher, ergebenster Hochachtung
Martin Dibobe
Zugfahrer Kl. 1
Danziger Str. 98 v. II.“

Einen Monat später kam es zu dem Brief von Dibobe und 17 weiteren Afrikanern, den die Linksextremistin Vanessa Fischer fälschlich als „eines der bedeutendsten Dokumente des kollektiven Widerstands der afrikanischen Diaspora gegen den deutschen Kolonialismus und Rassismus“ bezeichnet wurde. Wir geben diese im Wortlaut wieder:

„Eingabe der in Deutschland lebenden Afrikaner an die Nationalversammlung

Berlin, den 19. Juni 1919
An die Nationalversammlung zu Weimar.
Wir Unterzeichneter, als berufener Vertreter der Duala Leute aus Kamerun, erlaubt sich der deutschen sozialen Republik vor Abschluss des Friedensvertrages auf Folgendes hinzuweisen:
Als Sohn des Unterhäuptling Dewids Jost (Dibobe) seit dem Jhr. 1896 zu Berlin, erhebte sich mit sämtlichen unter sämtlichen unterzeichneten Landsleuten den schärfsten Protest gegen die Vergewaltigung der Kolonien.
Wir erklären der wohllöblichen deutschen Regierung mit sämtlichen Häuptlingen in Kamerun, dass der Vertrag von Jhr. 1884 anerkannt wird, welcher uns unsere Selbstständigkeit gewährleistet.
Wir akzeptieren unter Vorbehalt, dass die Wünsche der Afrikaner nicht ungehört und unerfüllt bleiben, ebenso setzen wir in die jetzige soziale Republik das Vertrauen, dass die Behandlung der Eingeborenen eine andere und bessere ist, als unter der gewesenen kaiserl. Regierung. Wir geloben der sozialen Republik unverbrüchliche Treue und werden Alles daransetzen, wenn der Vertrag von 1884 von der deutschen Regierung erfüllt wird, mit dem neuen deutschen Reiche in gutem Einvernehmen zu leben. Unsere Wünsche werde ich der Regierung in Besonderen klarlegen.
Ich bitte, in den Zeitungen dieses Schreiben zu veröffentlichen, damit die Bevölkerung weiß, wir sind reichstreu.
Mit vorzüglichster Hochachtung
ergebenst Martin Dibobe, Zf . d.
Hoch- u. Untergrundbahn z. Berlin
Danziger Str. 98 II.“

Unter Archive.org sind die Briefe ebenfalls noch in Gänze nachzulesen und zu überprüfen. Die Afrikaner baten also vielmehr darum, dass die deutschen Kolonien in deutschen Besitz bleiben würden und man sie nicht – wie geschehen – an die Engländer und Franzosen übergeben würde. Die Darstellung für eigene politische Interessen und der Erfindung eines nie dagewesenen deutschen Rassismus gegen die Menschen in den Kolonien ist eine der fürchterlichsten Lügen der jüngeren Deutschen Vergangenheit.

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Ein Gedanke zu „Linksextreme erfinden Lüge von schwarzen Widerstandskämpfer Martin Dibobe – Dieser stand aber treu zu Deutschland“

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