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In einem kürzlich erschienenen Gastbeitrag in der FAZ berichtete Prof. Dr. Ingo Berensmeyer, Anglistik-Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, von den immer häufiger vorkommenden sogenannten „Trigger“-Warnungen, also Hinweisen, dass das folgende Gesagte, Gelesene oder Gesehene möglicherweise als verstörend wahrgenommen werden könnte. In der Literatur könnten das Inhalte mit Brudermord, Blutrache oder Frauenfeindlichkeit sein – bei solchen Seminaren stehe vorher immer häufiger der Hinweis, dass sie zarte Gemüter zu sehr berühren könnten.

Hierbei handelt es sich unübersehbar um Eingriffe in die Freiheit der Wissenschaft. Studenten sollen doch mündige Bürger sein oder zumindest zu solchen heranreifen. Sie werden aber im Namen einer Fürsorge bevormundet, die diametral den Idealen der universitären Lehre widerspricht. Eine ergebnisoffene Diskussion ist nicht möglich, das Unerwartete, Überraschende oder sogar Aufrüttelnde kann so nicht eintreten. Es kann nicht Sinn und Zweck eines Literaturstudiums sein, vor Literatur zu warnen.

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Als Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) gibt Dr. Anthony Fauci jährlich 6,1 Milliarden Dollar an Steuergeldern für die wissenschaftliche Forschung aus. Das erlaubt ihm, die Themen, deren Inhalte und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Gesundheitsforschung auf der ganzen Welt zu diktieren. Fauci nutzt die ihm zur Verfügung stehende finanzielle Macht, um außergewöhnlichen Einfluss auf Krankenhäuser, Universitäten, Fachzeitschriften und Tausende einflussreicher Ärzte und Wissenschaftler auszuüben, deren Karrieren und Institutionen er ruinieren, fördern oder belohnen kann.

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