Rundfunkbeitrag

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Ehrhorn, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien, kommentiert die nicht erfolgte Zustimmung zu einer Beitragserhöhung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch den Landtag in Sachsen-Anhalt sowie ein Focus-Interview mit der RBB-Intendantin, in dem sie die Erhöhung und ihr Jahresgehalt von 261.000,00 Euro verteidigt:

„Das Stoppschild aus Magdeburg gegen eine Beitragserhöhung war ein längst überfälliges Zeichen, das ohne die AfD nie gesetzt worden wäre. Es ist schlicht schamlos, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der aktuellen Lage, in der viele Bürger und Betriebe aufgrund der Corona-Vorgaben um ihre Existenz bangen, den Menschen weiter in die Tasche greifen will.

Wenn trotz eines Intendantengehalts von über 250.000 Euro bei einem kleinen Regionalsender kein Einsparpotential gesehen wird, ist das an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Davon abgesehen lässt sich eine Beitragserhöhung auch sonst durch nichts rechtfertigen. ARD und ZDF strahlen fast nur noch Krimis und Talksendungen aus, die schon die Frage aufkommen lassen, ob das noch mit ihrem Bildungsauftrag im Einklang steht.

Schlimmer noch ist aber, dass fast durchweg gegen die Pflicht zur Ausgewogenheit in den Beiträgen verstoßen wird. Jede Talkshow, jedes Magazin und sogar jeder Krimi wird missbraucht, um einseitige links-grüne Propaganda zu verbreiten. Dass sich weit über neunzig Prozent der jungen Volontäre im öffentlich-rechtlichen Rundfunk links-grün verorten, unterstreicht eindrucksvoll diese totale Schieflage.

Wenn die Öffentlich-Rechtlichen überhaupt noch eine Zukunftschance haben wollen, sollten sie jetzt anfangen, sich von Grund auf neu auszurichten. Dazu müssen sie sich drastisch verschlanken, Gehälter zurückfahren und dann mit einer geringen Anzahl von Radio- und Fernsehsendern nur noch gezielte Programme anbieten, die eindeutig auf eine politisch neutrale Vermittlung von Bildung und Kultur ausgerichtet sind.“ 

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