Stasi

Gestern war der Tag des Mauerbaus. Er jährte sich zum 61. Mal. Doch obwohl es einer der größten Schicksalstage in der deutschen Geschichte ist, wurde er in den transatlantischen und regierungsnahen Medien kaum erwähnt. Ich dagegen war auf Einladung des Berliner Landtagsabgeordneten Ronald Gläser den Stasi-Knast in Berlin-Hohenschönhausen besuchen.

Alle Fotos: © Stefan Raven

Doch hier soll es in diesem Bericht nicht darum gehen, die Geschichte der DDR zu erzählen. Es geht um die Darstellung einiger gemachter Bilder und die entsprechenden Geschichten dazu.

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Das ehemalige Gefängnis liegt heute gegenüber von einer Einfamlienhausreihe.
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Eine graue Mauer mit Stacheldraht und die Wachtürme zeugen noch von der düsteren Atmosphäre aus DDR-Tagen.
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Der Grundriss (dunkelgrau) zeigt, dass das Gefängnis von Außen damals nicht einsehbar war, da es von anderen Stasi-Gebäuden umgeben und abgezäunt war (hellgrau). Man wusste von dessen Existenz bis zur Wende nichts.
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Hinter diesen Türen waren die Gefangenen im Altbau eingesperrt.
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So sah es dahinter aus. Eine Holzpritsche ohne Matratze. Der Eimer vorne ist das Klo. Fünf Leute teilten sich so eine Zelle. Mögliche Vergehen für jahrelange Haftstrafen: Republikflucht. Unter den Gefangenen auch oft Spione. Wer im Sommer kam, hatte Pech. Es gab keine Kleidung, man verbrachte seine Haftzeit in der Kleidung, die man anhatte. Im Winter wurde es dann entsprechend kalt. Tageslicht? Hat man nicht gesehen.

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In diesen Zellen wurden Untersuchungshäftlinge zur verschärften Isolations haft eingeschlossen. In die „Beruhigungsverwahrräume“ kamen Gefangene, die aufgrund der Haftbedingungen die Beherrschung verloren. Die Arresträume befanden sich abseits der übrigen Zellen im Keller. Zwei waren mit einer zehn Zentimeter dicken Gummipolsterung schallisoliert. Wenn das Wachpersonal die Außenklappen schloss, waren die Gefangenen von Frischluft und Tageslicht komplett abgeschnitten; viele verloren das Zeitgefühl.
Auf dem Boden der unbeheizten Zellen befand sich lediglich eine Strohmatratze. Der Gefangene durfte seine Notdurft nur auf „Anweisung“ auf einem herein gereichten Blechkübel verrichten. Zeitzeugen berichten, dass sie in der Zelle mit einer Zwangsjacke gefesselt wurden. Andere schildern, dass sie den Raum von Blut und Urin reinigen mussten. Vor den Zellen patrouillierte ständig ein Wärter.
Die Gummizellen waren nachweislich bis 1988 in Betrieb. 1994 entfernten ehemalige Häftlinge die Gummiwände, da sie dahinter Abhörvorrichtungen vermuteten.
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Solche Kabel durchziehen das gesamte Gebäude. Wird ein Wärter oder ein anderes Mitglied des Personals von Gefangenen bedroht, konnten diese an einer Schnur ziehen, wodurch es zu einer Unterbrechung des Stromkreislaufes kam. Die Verstärkung konnte dann genau sehen, wo sie hin musste.
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Mit diesen Lampen wurden nachts die Zellen kontrolliert. Der Wärter konnte sie anmachen. Es gab Vorschriften, wie sich die Gefangenen in den Zellen verhalten mussten. So durften sie beispielsweise tagsüber nicht liegen. Nachts mussten sie mit dem Gesicht zur Tür liegen und die Hände über die Decke haben. War das nicht der Fall, wurde man geweckt. Auf welche Art, hing von der Laune des Wärters ab. Diese Kontrollen gab es alle 15 Minuten.
Die neueren Zellen im Neubau hatten zumindest ein Bett und eine Toilette. Die Fenster ließen sich nicht öffnen. Über Lüftungsschlitze kam frische Luft rein, aber auch nur, wenn der Wind wehte.
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Die einzige Möglichkeit für einige Gefangene, das Tageslicht zu sehen. Ein kleiner Hof, ohne Blick auf die Umgebung. Hatte man Hofgang, musste man auch raus. Egal bei welchem Wetter. Einen Unterstand für den Regenfall gab es nicht.
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Ein typischer Zellenflur.
Die Duschen.
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Ein Verhörzimmer. Die Schreibmaschine stand dort nur zur Dekoration, die Berichte waren da schon längst geschrieben. Die Verhörer waren ausgebildete Psychologen, die die Häftlinge terrorisierten. Oftmals saßen die Gefangenen gleich dreien gegenüber.
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Allerdings saßen die Gefangenen in einem anderen Raum hinter einem Gitterfenster.
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Auf der Innenseite der Tür eines Verhörzimmers hat jemand „ACAB“ für „All Cops Are Bastards“ geritzt. Vermutlich aber nach der Wende.

Die Referenten hat selbst einige Zeit in diesem Gefängnis verbracht, da sie 1983 die sogenannte Republikflucht versucht hatte. Der Liebe wegen. Sie konnte auch berichten, dass zahlreiche Stasimitarbeiter und ehemalige Wärter, die die Gefangenen gefoltert hatten, heute noch frei herumlaufen, ohne jemals eine Strafe erhalten zu haben. Einige sind sogar nachweislich in Justizministerien und anderen öffentlichen Stellen tätig (sic!). Da soll sich noch einmal jemand beschweren, wenn wir bei Stefan Raven News stets von der „linksextremen Bundesregierung“ sprechen. Es ist so. Nachweislich.

Ein ehemaliger Wärter hatte gegenüber der Referentin einmal ausgesagt, dass die politischen Gefangenen in der DDR (die es offiziell ja genau so wenig gibt, wie jene in der BRD) noch schlimmer angesehen worden sind als die gewöhnlichen Kriminellen. Er soll gesagt haben: „Wenn es Gerechtigkeit gäbe, würde man euch ins Gas schicken“.

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