Sklave

Afrikaner, Islamanhänger, Inder, Indianer, Azteken, Ägypter, Chinesen, Inka und Europäer. Was haben alle diese Gruppen gemeinsam? Irgendwann in ihrer langen Geschichte hatten diese einmal alle Sklaven besessen oder damit gehandelt. Doch ausgerechnet diejenigen, die an der Geschichte der Sklaverei den kleinsten und kürzesten Anteil hatten, sollen unter dem moralischen Zeigefinger am meisten leiden. Ganz vorne dabei Deutschland, welches sich nicht am Sklavenhandel beteiligte.

Seit 2015 publiziert die Bundeszentrale für politische Bildung auf ihrer Webseite jedoch Anderes. Nämlich linksfantastische Schwurbeleien, dass es doch deutsche Plantagenbesitzer gab und vereinzelte deutsche oder deutschstämmige Sklavenhändler. Diese Art des „wissenschaftlichen Arbeitens“ wäre ungefähr mit der Behauptung vergleichbar, dass Flugzeuge grundsätzlich abstürzen würden, weil einige eben abgestürzt wären. Dass sich dahinter ganz offen jener gefährliche Zeitgeist verbirgt, der unsere Demokratie und Lebensweise zu bekämpfen versucht, ist offensichtlich und muss nicht weiter erörtert werden.

Ein großes Thema ist insbesondere immer wieder in der von Linksextremisten dominierten Hauptstadt der Bundesrepublik die stätige Umbenennung von Straßen, welche nach Menschen benannt sind, die sich der deutschen Geschichte verdient gemacht haben. So gab es zum Beispiel 2017 Pläne des rot-rot-grünen Senats die Lüderitz und Nachtigalstraße umzubenennen. Diese Straßen sind nach Adolf Lüderitz und Gustav Nachtigal benannt. Beide waren im 19. Jahrhundert in Afrika tätig. Eine Schuld an irgendwelchen Verbrechen ist von diesen beiden Menschen nicht bekannt. Begründet wird dies in einschlägigen „Nachrichten-„Magazinen damit, dass andere vermeintlich Verbrechen begangen haben. Doch werden auch dort entscheidende Fakten weggelassen. Genau so weggelassen wird die Tatsache, dass es den Menschen in den afrikanischen Kolonien unter den Deutschen sehr gut ging und es keine Unterdrückung gab, wie z. B. bei Franzosen oder Engländern.

Die Lüderitzstraße sollte also in Nzinga von Ndongo und Matamba Straße (sic!) umbenannt werden. Dies war eine afrikanische Königin, die sich gegen die Portugiesen teilweise zur Wehr gesetzt hatte. Was die geschichtsuninformierten Gutmenschen dabei offenbar vergessen haben, war die Tatsache, dass Nzinga eine skrupellose Sklavenhändlerin gewesen ist. Selbst der Spiegel und andere Magazine berichteten von dieser Blamage linker Wirrköpfe. 12.000 bis 13.000 Sklaven lieferte die Frau, nach der Extremisten eine Straße benennen wollten, jährlich an die Portugiesen. Und dies ist nur ein trauriges Beispiel. Es ist allseits bekannt und an dieser Stelle nur noch kurz einmal erwähnt, dass der Sklavenhandel nach Übersee nie in diesem Ausmaß stattgefunden hätten, wenn Afrikaner nicht Afrikaner versklavt und an die Europäer verkauft hätten.

Als die Europäer jedoch nach Afrika kamen, waren die Afrikaner schon längst geübt da drin, andere Schwarze zu verkaufen. Denn die Araber hatten zuvor fast 1.000 Jahre lang die Hoheit über den Handel mit Afrikanern, wie Focus-Kolumnist Jan Fleischhauer zu berichten weiß. Der Anthropologe Tidiane N´Diaye, welcher selbst aus Afrika stammt, spricht in seinem Buch von einem verschleierten Völkermord durch die Araber. Thomas Sowell, „farbiger“ US-amerikanischer Ökonom und Historiker sagt: „Es wurden mehr versklavte Weiße nach Nordafrika gebracht, als versklavte Schwarze in die 13 Kolonien, aus denen später die vereinigten Staaten entstanden sind. Noch Jahrzehnte nach der Befreiung der Schwarzen in den Vereinigten Staaten wurden weiße Sklaven im osmanischen Reich gekauft und verkauft.“

So berichtete eben genau der oben benannte Afrikaforscher Gustav Nachtigal, von dem die nach ihm benannte Straße umgetauft werden sollte, von den schrecklichen Riten der muslimischen Sklavenhändler 1872. Südlich des Tschadsees war er zufällig auf eine Sklavenkaravane getroffen, die ihn zur Mitreise zwang. So schreibt er: „Sie hatten nicht das geringste Bedauern, diese „verfluchten Heiden“ (Nicht-Muslime) wie Perlhühner zu erlegen“ oder auch „Verwundete, halbtote Männer zerrte man unter den Büschen hervor und halbwüchsige Bagirmi endigten ihre Leiden im Kampfe um ihren Besitz. Dieser beständige Streit zwischen den Beutegierigen um den Besitz dieser Unglücklichen, die Eltern, Heimat, Glückseligkeit, Zukunft, alles verloren hatten, übertraf an Rohheit und Ekelhaftigkeit selbst die Gräueltaten des Kampfes.“ Nachtigal war entschiedener Gegner der Sklaverei.

Um so irrer erscheint es, wenn linksextreme Akteure versuchen, hierzulande Muslime für die vermeintliche Black Lives Matter-Bewegung zu akkreditieren. Mehr Verachtung gegenüber der Geschichte und Rassismus lässt sich kaum zur Schau stellen. Jürgen Gansel schreibt im Jahrweiser Jahrbuch 2022: „Den „Blöack Lives Matter“-Agitatoren geht es um die moralische Daueranklage der weißen Welt, um deren geschichtliche Selbstverleugnung und die Förderung von weißem Selbsthass. Nur so kann Europa als Beutekontinent fremder Zuwnderermassen geistig wehrlos gemacht werden. Über den arabo-islamischen Sklavenhandel zu sprechen, würde da nur ablenken.“ Und genau so scheint es. Zwischen 1530 bis 1640 wurden laut des US-Historikers Robert C. Davis über 1.000.000 Christen aus Europa in Nordafrika versklavt. Erst, als 1830 Städte wie Tunis und Algier von den Franzosen erobert wurden, wurden deren Nachkommen befreit.

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