Lkw Fahrer StrahlsundLkw Fahrer Strahlsund. Screenshot: Twitter

Gestern ging es unter den turbulenten und brisanten Meldungen etwas unter, darum erst heute dazu unser Bericht. Der LKW-Fahrer, der im Juli diesen Jahres einen Klimakleber vor sich herschob, wurde vom Amtsgericht Strahlsund zu einer Geldstrafe verurteilt und mit einem viermonatigen Fahrverbot belegt. Er geht in Berufung.

Schuldig erklärt wurde er wegen einer Nötigung (sic!), nachdem man ihn mit einer rechtswidrigen Straßenblockade genötigt hatte. Vom Vorwurf, einen Aktivisten mutwillig vor sich hergeschoben zu haben, wurde er freigesprochen, weil es nicht zu beweisen sei, ob er den Aktivisten im Anfahrtsspiegel gesehen hätte oder auch nur hineingeschaut habe. Dennoch: 1.800 Euro und vier Monate Fahrverbot. Ein Fahrverbot kommt für einen LKW-Fahrer der Zerstörung seiner Existenz gleich.

Immerhin ist dies schon mal ein Teilerfolg. Ursprünglich sollte er laut abstrusen Strafbefehl 5.400 Euro zahlen und ein ganzes Jahr lang seinen Führerschein abgeben. Da ihm dieser bereits vor über vier Monaten abgenommen wurde, bekam er ihn nun schon einmal zurück. Leser der Jungen Freiheit spendeten in kürzester Zeit über 50.000 Euro für den Fahrer, der einen Arbeitsausfall und Anwaltskosten zu beklagen hatte.

In was für einer Welt leben wir, dass diejenigen bestraft werden, die von Verschwörungstheoretikern genötigt werden und lediglich versuchen diese Nötigung ohne übermäßige Gewalt abzuwenden.

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Obwohl nur ein einziger Journalist mit der gelegentlichen Unterstützung zahlreicher ebenfalls freiberuflicher Kollegen und Ehrenamtler hat Stefan Raven News seit 2020 immer wieder Dinge aufgedeckt, die andere Medien erst später berichteten. Leider sehen es diese Medien nicht als angebracht an, den Erstberichterstatter (uns/mich) zu nennen, wie es im Journalismus Gang und Gebe ist. Einige haben uns sogar schon gelegentlich die Stories im wahrsten Sinne des Wortes geklaut. Das ist kein netter Umgang zwischen Kollegen.

Auf der anderen Seite werde ich auch immer wieder von politischen Extremisten angezeigt. Die Vorwürfe nennt man mir noch nicht einmal. Die Anzeigen stellen sich nach zwei Monaten von alleine ein. Es scheint hier vermutlich darum zu gehen, unliebsame Berichterstatter wegen ihrer hohen Trefferquote an Aufdeckungen einzuschüchtern. Funktioniert leider nicht, da weder ich, noch meine Kollegen uns jemals etwas zu schulden kommen lassen. Um ehrlich zu sein, motiviert uns dieses sogar noch, noch weiter zu bohren, noch mehr nachzuhaken und erst Recht über bestimmte Themen zu schreiben.

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