Alice Weidel

Zwanzig Wissenschaftler konstatieren in einer sogenannten Stuttgarter Erklärung, „Deutschland habe sich mit seiner einseitigen Ausrichtung auf Sonne, Wind und Erdgas in eine Energienot manövriert.“ Die Professoren erklären: „Steigende Energiepreise und sinkende Versorgungssicherheit gefährden Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Das Festhalten am deutschen Atomausstieg verschärft diese Gefahren und bremst – zusammen mit anhaltender Kohleverstromung – den internationalen Klimaschutz.“ Dr. Alice Weidel, Bundessprecherin der Alternative für Deutschland, dazu:

„Deutschland scheint energiepolitisch vor einer Zeitenwende zu stehen. Den Ausstieg aus der Kernenergie zu stoppen, scheint möglich. Eine alte AfD-Forderung scheint wahr werden zu können. Der TÜV sieht keine Probleme bei der Wiederinbetriebnahme der letzten drei Atommeiler. Und zwanzig Wissenschaftler konstatieren in einer Erklärung, dass ein Festhalten am Atomausstieg die Gefahr einer Unterversorgung mit Energie vergrößern würde. Die Wissenschaftler unterstreichen mit ihrer Erklärung die alte AfD-Forderung: Deutschland muss sich auf einen Energiemix aus verschiedenen Energieträgern verlassen können. Die moderne Kernkraft ist mit einer der wichtigsten Bausteine im Energiemix der Zukunft. Diese Technologie unterstützt den Industriestandort Deutschland dabei, von der Verbrennung wertvoller Rohstoffe wie Öl, Gas und Kohle umzusteigen auf immer verfügbaren Strom für Industrie und Privathaushalte sowie auf synthetische Kraftstoffe für die Mobilität.“

Ebenfalls zur Debatte um die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke und die „Stuttgarter Erklärung“ von zwanzig Professoren gegen den Atomausstieg erklärt der energiepolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Steffen Kotré:

„Die Laufzeitverlängerung muss sofort kommen. Ein entsprechender Gesetzentwurf der AfD-Bundestagsfraktion liegt vor. Der Bundestag muss umgehend zu einer Sondersitzung zusammenkommen. In der ‚Stuttgarter Erklärung‘ fordern zwanzig Professoren, und zwar Fachleute, dazu auf, den Atomausstieg rückgängig zu machen. Selbst die drei im Jahr 2021 abgeschalteten Kernkraftwerke könnten zügig wieder hochfahren, wie jetzt der TÜV bestätigte.

Bisher hat die Bundesregierung unter völlig unrealistischen, ja gefährlichen Annahmen über den Einsatz der Kohlekraftwerke aus Netzreserve und Sicherheitsbereitschaft den Beitrag der Kernkraftwerke heruntergerechnet. Dabei ist weder klar, wie die Steinkohlenkraftwerke mit Kohle versorgt werden können, noch, wie die aus dem Regelbetrieb herausgenommenen Blöcke im Dauerbetrieb bestehen können. Zudem steht dann weder Sicherheitsbereitschaft noch Netzreserve zur Verfügung.

Die Bundesregierung gefährdet damit nicht nur Wirtschaftskraft und Wohlstand, sondern auch die Netzstabilität. Ein großflächiger Blackout hätte katastrophale Konsequenzen. Bezeichnenderweise sorgen sich Faeser, die Innenministerin vom extrem linken Rand des politischen Spektrums, und die Außenministerin um mögliche Massendemonstrationen und sogar um Volksaufstände, die sie selbst provozieren. Der grüne Verhinderungsminister Habeck und die Bundesregierung müssen umgehend handeln oder zurücktreten.“

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