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Weihnachten ist nur unter strengen Auflagen möglich – sagt man uns zumindest. Doch dicht drängt man sich zur Aufstellung des Davidsterns – vor dem Weihnachtsbaum am Brandenburger Tor. Warum das ganze? Weil es Hass schürt. Hass, von dem Politiker und Verbände leben. Eine kurze Analyse.

Am 10. Dezember begann das jüdische Chanukka-Fest. Es ist grundsätzlich positiv zu bewerten, dass dies auch in Deutschland ermöglicht wird und führende Politiker das unterstützen. Doch scheinen hier offenbar keine Abstandsregeln zu gelten. Berlins Oberbürgermeister Michael Müller, als auch Jens Spahn sonnten sich im Licht der Öffentlichkeit. Ohne Maske und ohne Abstand. Dies allein mag dem “normalen Bürger” schon zürnen, weil für Politiker andere Regeln zu gelten scheinen, als jene, die eben diese “Volksvertreter” dem Bürger aufgedrückt haben und durch die Polizeien der Länder auch mit körperlichem Zwang durchsetzen lassen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Berlins Oberbürgermeister Michael Müller. Abstand? Maske? Fehlanzeige.

Doch was noch mehr erzürnt, ist dass sich Politiker der scheinbar unterschiedlichsten Parteien für Feste nicht vorherrschender Glaubensrichtung stark machen und Präsenz zeigen, dass niemand dieser Damen und Herren aber etwas Gleichartiges für die hier heimischen Christen getan hat. Auch wird in keiner Weise an die nordischen Traditionen und Ursprünge der sogenannten Weihnächte (Wortherkunft) gedacht oder erinnert. Und davon einmal abgesehen, wird der riesige Chanukka-Leuchter so aufgestellt, dass man den Davidstern von der Straße des 17. Juni her kommend durch das Brandenburger Tor sieht, wie dieser den Weihnachtsbaum verdeckt. Dies ist sicher kein Konkurrenzneid der Religionen, was viele Menschen dort empfinden, sondern eine Enttäuschung darüber, dass die eigene Kultur, der eigene Glauben durch die eigenen Politiker so in den Hintergrund gerückt werden.

Der Chanukka-Leuchter vor dem Weihnachtsbaum. Foto: Zentralrat der Juden

Dies könnte einer nicht unkritischen Einschätzung nach dazu genutzt sein, einen Hass gegen Juden zu schüren und den Phänomenbereich Antisemitismus hochleben zu lassen, von dessen angeblich übergroßer Existenz in Deutschland so viele Vereine und Verbände zerren und deren Dasein zu rechtfertigen. So unter anderem auch die Amadeu-Antonio-Stiftung, die den Namen von Amadeu Antonio Kiowa, der von echten Neonazis ermordet wurde, missbraucht, um sozialistische und in vielerlei Augen menschenverachtende Politik voranzutreiben, ist eine der Nutznießer dier perfiden Agenda.

So hat die Vorsitzende dieser Stiftung, auf deren Bestreben diese auch gegründet wurde, Anetta Kahane, am 24. November 2020 in Berlin zur Pressekonferenz “Gefahr durch Antisemitismus und Corona-Leugner-Szene (was ist das?) gesagt, dass Verschwörungstheorien grundsätzlich antisemitisch seien, ob diese sich gegen Juden richten oder nicht. So sei nämlich auch eine vermeintliche Verschwörungserzählung gegen Microsoft-Gründer Bill Gates bereits antisemitisch. Warum, das äußerte Kahane nicht. Auch erklärte sie nicht, was eine Corona-Leugner-Szene ist. Soweit wir vor Ort auf unzähligen Demonstrationen recherchiert haben, ist es eine Corona-Maßnahme-Kritiker-Szene. Einzelne Personen leugnen durchaus Corona – was nebenbei gesagt in einem freien Land auch deren Recht ist – , aber diese wenigen als eine Szene zu bezeichnen mit dem Gros der Demonstranten gleichzusetzen, entbehrt sich nicht nur jeglicher wissenschaftlicher Logik und Seriosität, sondern ist auch ganz klar als miserable Hetze zu bezeichnen, welche nur deswegen betrieben zu werden scheint, weil Kahanes Antifa-Schlägertruppen aktuell nicht die metapolitische Hoheit auf den Straßen besitzen und diese zu verlieren scheinen.

Anetta Kahane: Eine verkappte Antisemitin? Bild: ARD

Es wurden mehrere Fragen von selbsternannten Journalisten der Mainstream-Medien genannt, die aber weder kritisch waren, noch in irgendeiner Form Anzeichen erkennen ließen, nicht schon vor dem ersten gesprochenen Wort von Kahane alles unkritisch zu übernehmen, was diese selbsternannte Expertin ohne wissenschaftliche Expertise für ihre selbstauferlegte Berufung in die Öffentlichkeit tritt, zu glauben. Zur Info, Kahane hat Lateinamerikanistik in der ehemaligen DDR studiert. Eine weitere “wissenschaftliche” Qualifikation besitzt sie nicht.

Nun kam es aber so, dass ein freier Journalist eine Frage stellte, was Kahane sichtlich überraschte. Dieser fragte, warum denn die Anti-Corona-Maßnahmendemonstrationen in Deutschland antisemitisch seien. Diese gäbe es doch weltweit und somit auch von Juden in Israel. Man fragte, ob diese nach Kahanes Ansicht auch antisemitisch seien. Klar, diese Frage war provokant, doch traf sie genau ins Schwarze. Man merkte, dass Kahane, die ihre Aussagen zum Großteil von einem Zettel ablas, auf diese Frage nicht vorbereitet war. Sie wendete den Blick ab und lachte, um ihre Unsicherheit zu verbergen. In der Psychologie wird dies als Demuts- und Beschwichtigungsgeste verstanden.

Anetta Kahane wurde ertappt und von einem freien Journalisten widerlegt. Sie zeigt psychologische Anzeichen von Beschwichtigung, die sie allerdings nicht in Worte fassen kann. Bild: ARD

Ein Lächeln wird in so einer Situation so verstanden, dass man sich ertappt und angegriffen fühlt, mit etwas konfrontiert wird, auf das man unter keinen Umständen vorbereitet war. Es signalisiert, dass man sich unterwürfig zeigt und keine Gefahr darstellt. Ein Relikt unserer unterbewussten Verhaltensmuster aus Urzeiten. Kahane kam vom vormals flüssigen Ablesen dann gewaltig ins Stocken. Sie nannte diese Frage perfide und sagte, weil sie so bösartig sei, könne und wolle sie diese nicht beantworten. Was konkret daran nun bösartig sein sollte, während sie überzeugte Kommunistin ein breites Spektrum der Menschen in Deutschland als antisemitisch bezeichnete, blieb allerdings bis heute offen.

Moment mal. Kahane eine Kommunistin? Ja, denn genau so schaut es aus. Als IM Victoria war sie über acht Jahre als Spitzel der Staatssicherheit in der ehemaligen DDR aktiv. Eine Distanzierung von diesen real begangenen Taten gab es von ihrer Seite nie. Dagegen aber viele Versuche des Schönredens, welche aber durch Einsicht vieler Journalisten in die Stasiakten Kahanes widerlegt wurde. Diese Akten unter Archiv-Nr. 613/82 Reg.Nr. V 55/74 „Victoria“ sind über 2 kg scher und mehrere 100 Seiten dick. Wie der unabhänige Journalist Dirk Maxeiner auf der freien Medienseite Achse des Guten mitteilte, existieren darin auch Berichte, wie Kahane 1981 in West-Berlin an einer jüdischen Hochzeit zugegen war und diese – zurück im kommunistischen Osten – als rechtsextrem diffamierte.

Kahanes Verpflichtungserklärung gegenüber der Stasi von 1974. Foto: Hubertus Knabe auf Tychis Einblick

Und wir fragen uns jetzt ganz besonders zum Auftakt unserer Berichterstattung über die Umtriebe der Amadeu-Antonio-Stiftung, ob eine Person wie Anetta Kahane, welche die Bundesrepublik Deutschland für Kommunisten ausspioniert hat, welche Juden instrumentalisiert und denunziert, welche nachweislich gewaltbereite Antifa-Aktivisten fördert und auch heute noch, über 30 Jahre nach Ende der DDR, einem kommunistischen Weltbild zu folgen scheint und für Hass und Spaltung in der Gesellschaft zu sorgen versucht, überhaupt öffentliche Positionen bekleiden, geschweige denn im öffentlich-rechtlichen Fernsehen auftreten darf. Wir kommen zu dem Schluss, Anetta Kahane genuin Antisemitismus bescheinigen zu müssen.

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