Lachen

Selten waren die Zeiten so wirr und irrsinnig, wie in Deutschland im Jahr 2022. Nachdem Amnesty International Israel im Umgang mit den Palästinensern Apartheid vorwarf, regte sich Protest in der Israelnahen Partei AfD. Nach Veröffentlichung gab es allein von der AfD fünf Pressemitteilungen dazu, während andere Parteien schwiegen. Jetzt geht ausgerechnet die Antifa mit der AfD-Position auf die Straße.

„Wir haben festgestellt, dass Israels grausame Politik der Segregation, Enteignung und Ausgrenzung in all seinen kontrollierten Gebieten eindeutig Apartheid gleichkommt“, sagte die Generalsekretärin von Amnesty International, Agnès Callamard, am Dienstag. Damit bestätigte die Menschenrechtsorganisation Positionen, die Stefan Raven selbst noch aus seiner Vergangenheit in der linken Szene kennt und stets vertreten hatte. Doch die Welt ändert sich und das aktuell offenbar sehr schnell.

Denn was gestern noch links und gut war, ist heute wohl schon böse und rechts, ohne dass es jemand mitbekommen hat – außer die Woken natürlich selbst. so kam es europaweit zu zahlreichen Demonstrationen überwiegend junger Leute zwischen 15 und 30 Jahren, die noch auf der Suche nach ihrem Platz im Leben sind. Im ewigen Schuldkult versunken erklärt die deutsche Sektion von Amnesty International:  „Um der Gefahr der Instrumentalisierung oder Missinterpretationen des Berichts entgegenzuwirken, wird die deutsche Amnesty-Sektion zu diesem Bericht keine Aktivitäten planen und durchführen.“

Amnesty Internationals Generalsekretärin Callamard erklärte, dass „eine Kritik an der Praxis des Staates Israel absolut keine Form von Antisemitismus“ sei.

Newsletteranmeldung

Werbung
Berlin Strom

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.