Berlin, 18. Mai 2020Auf einer der am Samstag fast 40 stattgefundenen Hygienedemonstrationen in Berlin traf der C-Promi Oliver Pocher auf den Starkoch Attila Hildmann. Beide vertreten unterschiedliche Positionen bzgl. der Corona-Politik der Bundesregierung und anhängender NGOs. 

Pocher, der neben Covid-19 zuvor auch an Schweinegrippe und anderen Dingen erkrankt war, die fast nur ihn befallen haben, rückte aus der häuslichen Quarantäne aus, um sich einer Diskussion mit Coronamaßnahmen-Kritiker Hildmann zu stellen. Dabei überschritt er den Platz der Republik mit heruntergelassener Schutzmaske und ohne Mindestabstand, um öffentlich medial wirksam mitzuteilen, warum die Maßnahmen der Regierung so wichtig und unerlässlich sind. 

Gleich zu Beginn fragte Pocher: „Attila, was bist du denn auf der anderen Seite des Zaunes?“ „Ich bin immer auf der Seite der Freiheit“, antwortete Hildmann. Auf Hildmanns Frage, warum Pocher nun wieder die medial gut vermarktbare Erkrankung mitgenommen hat, antwortete Pocher unter anderem: „Ich weiß es nicht. Es ist so, man hat mir gesagt, dass ich Corona habe.“ Oder auch: „Da, wo ich bin, ist die Krankheit.“ Inhaltlich passt dies genau zu den sonstigen Aussagen Pochers zur Corona-Krise. Es wird halt etwas gesagt, Hand und Fuß sucht man allerdings vergebens. 

Als dann ein privater Störer auftauchte und alle Anwesenden per se als Nazis bezeichnete, wurde es der Polizei zu heikel und diese eskortierte Pocher vom Gelände. Hildmann scherzte kurz darauf: „Wo ist Oli? Ist der schon wieder in Quarantäne?“ Der Störer selbst, der bis dahin komplett unauffällig war und ungehindert von Polizei und Demonstranten Zutritt erlangen konnte, sagte unter anderem, die anwensenden Demonstranten würden ihn ausbuhen, weil er so aussehe, wie er aussieht. Damit spielte er auf seine südländische Herkunft an. Fraglich ist nur, warum man ihn denn schon vorher nicht ausgebut hatte und warum es anderen anwesenden Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund nicht auch so erging. Auf Hildmanns Erwiderung „Nein, sie buhen dich aus, weil du mich angreifst“ wusste er auch keine Erwiderung und wurde dann auch von den Polizeibeamten des Platzes verwiesen. Attila Hildmann selbst ist übrigens türkischer Abstammung. 

In seiner anschließenden knapp 30-minütigen Rede prangerte er dann den falschen Umgang der Regierung mit dem neuartigen Corona-Virus an, betonte noch einmal ausdrücklich, dass er dieses Virus keineswegs leugne und verurteilte scharf den damit betriebenen Lobbyismus, der primär durch Lobbyisten der Pharmaindustrie und der Bill & Melinda Gates Foundation betrieben wird. Weiter sprach Hildmann auch Dinge wie Gates´ Kontakt zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Epstein an. 

Die Veranstaltung verlief von Seiten der Teilnehmer friedlich und auch die Polizei hat hier eine wesentlich besonnenere Herangehensweise an den Tag gelegt als noch in den Wochen zuvor. Einziger Wehrmutstroffen waren die anwesenden Vertreter der öffentlich-rechtlichen Medien, sowie der Konzermedien, die die Demonstrationsteilnehmer in aller Regel als Spinner und Verschwörer bezeichnen. Denn genau diese Medienvertreter – darunter ARD und RTL – waren es, die zu keinem Zeitpunkt die Abstände zu anderen Personen eingehalten haben. 

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