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München (ots)Diesmal wäre es fast passiert. Vergangenen Freitag kam es – seltsam unbeachtet durch die Presseberichterstattung – zu einem deutlichen Frequenzeinbruch im europäischen Stromnetz. Ein umfassender Blackout war durchaus im Bereich des Möglichen, wenngleich diesmal die Sicherungsmechanismen gut funktionierten. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass dafür eine großflächige Störung im rumänischen Siebenbürgen verantwortlich war.

Für die Bayernpartei ist dies aus mehreren Gründen ein unhaltbarer Zustand. Hauptsächlich natürlich, weil die Abhängigkeit unseres alltäglichen Lebens von einer geregelten Stromversorgung gerade in den letzten Jahren stark gestiegen ist. Von den katastrophalen Auswirkungen eines Blackouts etwa bei Krankenhäusern ganz zu schweigen. Nicht vergessen werden sollte an dieser Stelle aber auch, dass die Verbraucherpreise für diese unzuverlässiger werdende Energieversorgung in den letzten Jahren stetig und stark gestiegen sind.

Und das Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen: Das europäische System wird komplexer, etwa durch den Stromhandel. Zudem sind die „Erneuerbaren“ – zumindest bisher – nicht so zuverlässig, wie erforderlich. Dafür wird aber weithin der zusätzliche Stromfresser Elektromobilität als der „Stein der Weisen“ angepriesen.

Der Landesvorsitzende der Bayernpartei, Florian Weber, forderte Konsequenzen: „Wir müssen in diesem zentralen Thema weg von der ideologiegetriebenen Politik nach dem Motto „Wünsch Dir Was“. Die zuverlässige Energieversorgung ist so zentral, dass man hier Entscheidungen nicht munter sich durch Talkshows plappernden Dilettanten überlassen sollte, sondern Fachleuten.

Denn wenn tatsächliche oder potentielle Entscheidungsträger munter von Kobolden, einer nicht erforderlichen Grundlastfähigkeit oder einer Speicherung der Energie im Netz schwadronieren, dann kann einem nur angst und bange werden.“

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Ein Gedanke zu „Beinahe-Blackout – Warnzeichen endlich ernst nehmen“

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