Terroranschlag

„Der Tod von Sascha Hüsges ist besonders tragisch, denn er war kein unmittelbares Opfer des islamistischen Terroranschlags. Hüsges wollte den Opfern helfen und bezahlte seine Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe mit jahrelangem Leiden und letztlich mit dem Leben. Die AfD-Fraktion unterstützt die Forderung der Sprecherin der Opfer und Hinterbliebenen, seinen Namen noch vor dem Jahrestag des Anschlages in die Gedenkstätte zu integrieren.

Hüsges‘ Tod erinnert aber auch erneut daran, dass die Hintergründe des Anschlages auch nach fünf Jahren und zwei Untersuchungsausschüssen nicht restlos aufgeklärt sind. Und er erinnert daran, dass die Opfer und Hinterbliebenen sich von Senat, Bundesregierung und Behörden weiterhin im Stich gelassen fühlen, wie sie erst vor einem Monat wieder in einem offenen Brief beklagt haben.“

Karsten Woldeit, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion und Mitglied des Untersuchungsausschusses „Breitscheidplatz“ erklärt weiter:

„Mit dieser Abwälzerei von Verantwortlichkeiten muss endlich Schluss sein. Es ist unerträglich, dass die traumatisierten Menschen jahrelang auf Therapien warten und sich permanent Begutachtungen und Kontrollen zur weiten Bewilligung von Hilfen unterziehen müssen. Die deutsche Bürokratie zeigt sich hier von ihrer schlimmsten Seite und die Politik tut nichts, um die Opfer zu unterstützen. Das ist erbärmlich.“

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