Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger mit Prof. Dr. Sabine Döring nach ihrer Ernennung zu Staatssekretärin im BMBF.Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger mit Prof. Dr. Sabine Döring nach ihrer Ernennung zu Staatssekretärin im BMBF. Foto: © BMBF/Hans-Joachim Rickel

„Moraltheoretisch spricht nichts gegen die Impfpflicht“. Diese Worte stammen von Prof. Dr. Sabine Döhring und standen im August 2021 im Philosophiemagazin. So eine Aussage wird in heutigen politischen Kreisen stets honoriert. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, hat die Philosophin recht unbeachtet zur Staatssekretärin im Bundesministerium gemacht.

Döhring bekam ein Jahr nach Erscheinen des Artikels das „Opus magnum-Stipendium der VW-Stiftung“. Sie sprach fälschlich davon, dass die wissenschaftliche Evidenz für eine hohe Impfquote zur Bekämpfung des Virus spräche. Auch würden Impfverweigerer vielen Menschen mehr schaden, als sie durch eine Impfung sich selbst schaden würden.

Weiter forderte sie sogar gesellschaftlichen Ausschluss und Strafen für Impfverweigerer: „Die Unwissenden müssen wir informieren, die Gedankenlosen und Trägen mit symbolischen positiven Anreizen und, wenn das nicht reicht, mit einem Stups (‚Nudge‘) in die richtige Spur bringen. Aber die dann noch verbliebenen Bockigen, Leugner und Egoisten sollten wir durch strafbewehrte gesetzliche Pflichten und Ausschluss aus bestimmten materiellen, kulturellen oder institutionellen Bereichen der Teilhabe dazu bewegen, ihre moralische Pflicht zu tun.“

Im Februar diesen Jahres trat Prof. Dr. Sabine Döhring nun die Nachfolge von Kornelia Haugg an, welche in den Ruhestand ging. Es mag für viele sicherlich auch nicht zu Unrecht beängstigend erscheinen, wenn Wissenschaftler, die als Lobbyisten für die Pharmaindustrie gelten und galten, nun als Staatssekretäre in die Ministerien eingesetzt werden. Das könnte auch gewollt sein. Hieß es in dem Artikel von 2021 doch von Prof. Dr. Döhring: „Dieser Grundhaltung entsprechend sollten wir früh und hart reagieren, wenn die nächste Katastrophe naht, statt wertvolle Zeit verstreichen zu lassen (in der Corona-Pandemie waren wir nach dem MERS-Coronavirus eigentlich gewarnt, nicht nur Taiwan und China).“

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