Katja SudingKatja Suding, Mitglied FDP Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, 26.02.2013 CREDIT: Patrick Lux für FDP Fraktion Hamburg

Zu den Äußerungen von Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann zum Bundesbildungsministerium erklärt die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding:

„Anstatt wie Winfried Kretschmann das Bundesbildungsministerium infrage zu stellen, müssen Bund und Länder gemeinsam viel mehr für eine bessere Bildungspolitik in Deutschland tun. Dabei braucht unser Bildungssystem nicht weniger, sondern mehr Engagement des Bundes. Die Digitalisierung der Schulen wird nur gelingen, wenn Bund, Länder und Kommunen sie in gesamtstaatlicher Verantwortung angehen. Für bundesweit einheitliche Abschlussprüfungen und mehr Vergleichbarkeit ist ein starkes Bundesbildungsministerium unabdingbar. Die Forderung des baden-württembergischen Ministerpräsidenten geht daher völlig an den Herausforderungen unseres Bildungssystems vorbei. Das sehen auch die Bürger so: In Umfragen wünscht sich eine große Mehrheit weitergehende Reformen und mehr Beteiligung des Bundes. Es ist schade, dass die Grünen offenbar kein Interesse mehr an einer Modernisierung des Bildungsföderalismus haben.“

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