Alice Weidel

Zur Debatte um die offenkundig islamistischen Messermorde von Würzburg erklärt die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag Alice Weidel:

„Die verklemmte Heuchelei, mit der Bundesinnenminister Seehofer, Regierungssprecher Seibert und mit ihnen viele andere in Politik und Medien um die islamistische Motivation des Messermörders von Würzburg herumreden, ist ein weiterer Schlag für die Opfer und ihre Angehörigen. Deutlicher als mit ‚Allahu akbar‘-Rufen und ‚Dschihad‘-Bekenntnissen kann ein Mörder, der sich gezielt wehrlose Frauen als Opfer sucht, seine islamistische Gesinnung kaum ausdrücken.

Die Fakten müssen klar benannt werden. Wer regellose Einwanderung aus von Gewalt und Islamismus geprägten Regionen zulässt, der importiert zwangsläufig auch islamistischen Terror. Das Schweigen der Kanzlerin zu der Bluttat von Würzburg ist so ohrenbetäubend wie beschämend. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat immerhin mit einiger Verspätung den islamistischen Hintergrund der Tat eingeräumt. Zu seiner Verantwortung schweigt er trotzdem.

Dass ein abgelehnter und als gewalttätig bekannter Asyl-Migrant trotzdem im Land bleiben durfte, ist ein Skandal. Schon vor fünf Jahren hatte Herrmann nach dem Axt-Attentat eines afghanischen Islamisten in einem Regionalzug bei Würzburg verschärfte Grenzkontrollen zur Verhinderung illegaler Grenzübertritte angekündigt. Geschehen ist offenkundig nichts. Statt dessen verwendet die bayerische Staatsregierung ihre Energie auf das Ersinnen neuer Hürden, um harmlosen Urlaubern die Sommerferien im Ausland zu erschweren.

Die Bürger erwarten von der Politik statt aufgesetzter Emotionen klare Konsequenzen, um die Bevölkerung vor solchen Mördern zu schützen. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass selbst Straftäter und Extremisten durch Hintertüren wie ‚subsidiärer Schutz‘ oder andere Schlupflöcher dauerhaft in Deutschland bleiben können. Das Asylrecht muss so geändert werden, dass illegal Eingereiste und abgelehnte Asylbewerber ausnahmslos abgeschoben werden können und müssen.“

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