Zu den Ergebnissen des Schulgipfels erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Dr. h.c. Thomas Sattelberger:

„Das einzige konkrete Ergebnis des Schulgipfels ist der Beschluss einer technischen Zwischenfinanzierung für etwas, was in der von Angela Merkel im Jahr 2008 ausgerufenen ‚Bildungsrepublik‘ selbstverständlich sein sollte: dienstliche Laptops für Lehrer. Es macht fassungslos, dass Deutschland für solche Entscheidungen einen Gipfel im Kanzleramt braucht. Den Gipfelteilnehmern fehlt nicht nur jedes Gespür für die nötige Geschwindigkeit in einer Krise, sondern auch der Wille, ein weiteres verlorenes Schuljahr zu verhindern. Corona legt schonungslos offen, wie träge und rückständig das deutsche Bildungssystem ist, erst recht im internationalen Vergleich. Statt mit Kosmetik zu kleckern, müssten Bund und Länder jetzt klotzen: mit schnellem Internet an Schulen, einer Positivliste digitaler Lernplattformen, Lernmittelfreiheit für Endgeräte und einer Verteilung der Gelder nach Bedarf und nicht nach dem Königsteiner Schlüssel. Damit Schulen digitalen Distanzunterricht genauso meistern können, wie Präsenzunterricht im Klassenzimmer.“

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