Han Steutel

Mit dem wohlklingenden Namen „Pandemiebereitschaft: Abwehr gegen die nächste Pandemie“ macht der Verband der forschenden Pharmaunternehmer (Vfa) bereits kräftig Werbung für die nächste potentielle Pandemie. Dabei wird deutlich, dass hinter den Kulissen der Coronakrise schon Verträge für künftiges Vorgehen geschlossen wurden.

Dabei beruf sich die VFA, welche in Deutschland die sogenannten Pharmariesen vertritt, auf eine Studie der Nicholas School of the Environment an der Duke-University. Dies ist eine Privatuniversität in den Vereinigten Staaten. Demnach läge die Wahrscheinlichkeit einer vergleichbaren Pandemie wie die Vermeintliche mit Covid19 bei ca. 2 % pro Jahr. Nach Aussagen der VFA würden wegen sich angeblich verändernder Umweltbedingungen immer mehr Viren von Tieren auf Menschen übertragen, so dass sich dieser Wert in den nächsten Jahren verdoppeln werde.

Die Coalition for Epidemic Preparedness Innovation (CEPI)

„Um künftig besser gewappnet zu sein, müssen Vorbereitungen schon jetzt angegangen werden. Deshalb hatte die von Deutschland mit finanzierte Coalition for Epidemic Preparedness Innovation (CEPI) schon im März 2021 verkündet, für ein „Moonshot“-Programm 3,5 Milliarden Dollar beschaffen zu wollen. Es soll die Zeitspanne zwischen der Erreger-Sequenzierung und der Zulassung eines Impfstoffs für den Notfalleinsatz auf 100 Tage verkürzen. Mehrere Elemente dieses auf fünf Jahre angelegten Plans haben andere Institutionen und Organisationen für sich übernommen, etwa die USA, einschließlich des 100-Tage-Ziels. Beiträge zur Finanzierung des Vorhabens haben u. a. die Bill-and-Melinda-Gates-Foundation und der Wellcome Trust zugesagt„, heißt es in der Presseerklärung.

Die Pandemic Preparedness Partnership (PPP)

Dazu teilt die VFA mit: „Die „Moonshot“-Idee fand auch Eingang in die Pandemic Peparedness Partnership (PPP), die die britische Regierung im April 2021 ins Leben gerufen hat. Sie bringt Industrie, internationale Organisationen und führende Wissenschaftler:innen zusammenbringen. Nach ihrem Verständnis sind die 100 Tage zu verstehen als Zeitspanne ab dem Tag, an dem die WHO einen internationalen Gesundheitsnotfall ausruft: Danach soll dann ein Bestand an Vakzinen, Diagnostika und Therapeutika zur Verfügung stehen. Wie CEPI erwartet auch PPP, dass dies durch globale Zusammenarbeit in den Bereichen Datenaustausch, Forschung und Entwicklung, bei klinischen Studien und der Produktion.
Das ehrgeizige Vorhaben fand noch im gleichen Jahr auf dem G7-Gipfel im britischen Cornwall und später beim G20-Treffen in Rom die Unterstützung der anderen Staats- und Regierungschefs.

Anfang Dezember 2021 hat die britische Regierung einen ersten Zwischenbericht der wissenschaftlichen Chefberater:innen der G7 veröffentlicht. Er nennt als erzielte Fortschritte u.a. die Gründung einer Globalen Pandemie-Daten-Allianz (GPDA) oder den von Forschungsinstituten und Industrie erzielten Fortschritt bei Plattformtechnologien für Impfstoffe und Therapeutika wie mRNA oder virale Vektoren.

2022 soll laut PPP-Plan weltweit eine Einigung darüber erzielt werden, welche Virusfamilien im Fokus der Entwicklung von Prototyp-Impfstoffen stehen sollen, die dann für den Fall der Fälle zur Adaption auf einen konkreten Erreger bereitstehen. Dies ist einer der Ansätze, den CEPI verfolgt. PPP geht es darum, dass eine Abschätzung möglich wird, wie wahrscheinlich eine bestimmte Virusfamilie den Erreger einer neuen, für Menschen gefährlichen „Krankheit X“ hervorbringt. Aufbauend auf einer solchen Bewertung soll dann in Zusammenarbeit mit der WHO eine Prioritätenliste festgelegt werden, um die Finanzierung von Forschung und Entwicklung durch Staaten, Philanthropische Organisationen und Industrie optimal zu lenken. Bei der Entwicklung der Bewertungsmethode stehen die Expertinnen und Experten im Austausch mit dem US-amerikanischen National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), das einen eigenen Ansatz zur Identifizierung solcher Krankheitserreger verfolgt.“

Das Zentrum für Pandemieimpfstoffe und -therapeutika (ZEPAI)

Dieser Abschnitt ist besonders interessant. Unter anderem heißt es: „In Deutschland hat das Bundesministerium für Gesundheit im Oktober 2022 dazu am Paul-Ehrlich-Institut das Zentrum für Pandemieimpfstoffe und -Therapeutik ZEPAI gegründet. Eine Kernaufgabe ist der Aufbau einer Infrastruktur, um die Bevölkerung im Ernstfall so schnell wie möglich mit wirksamen und sicheren Impfstoffen und Therapeutika versorgen zu können. Dazu soll ein Pool interdisziplinärer Expertinnen und Experten eingerichtet werden, der das gesamte Spektrum pandemierelevanter Fachgebiete abdeckt: von der Produktion über Logistik, Infektiologie oder Kommunikation bis hin zur öffentlichen Gesundheitsfürsorge. Es geht unter anderem um den Aufbau von digitalen Datenerfassungs- und Monitoring-Strukturen, um Planung und Logistik zu steuern und zu optimieren.“

Dann kommt der entscheidende Passus. Das ZEPAI werde nach Aussagen der VFA Verträge mit mehreren Pharmaunternehmen abschließen. „Die Unternehmen unter Vertrag müssen dann Produktionskapazitäten für mRNA-Vakzine und andere Impfstofftypen im Ernstfall so einsetzen können, dass sie innerhalb von drei Monaten Impfstoff gegen den betreffenden Erreger produzieren und ab Monat 4 in monatlichen Teil-Mengen ausliefern können; vorgesehen ist so eine Gesamtkapazität von 600 bis 700 Mio. Impfdosen jährlich. Das ist wesentlich mehr, als Deutschland (voraussichtlich) an Eigenbedarf hat; denn die Kapazitäten sollen auch zur Versorgung anderer Länder beitragen. Eine Ausschreibung für die Standby-Verträge hat stattgefunden; zu Vertragsabschlüssen dürfte es im Verlauf von 2022 kommen.“

Dabei ist doch überhaupt gar nicht bekannt, welche Firma überhaupt in der Lage wäre, einen Impfstoff gegen eine bis jetzt noch vollkommen unbekannte Erkrankung zu entwickeln. Werden also kleinere Pharmafirmen, die nicht von der VFA vertreten werden, bewusst außen vorgelassen. Woher möchte die Bundesregierung bei Vertragsabschluss wissen, dass ausgerechnet diese Firmen, die nicht in Steutels VFA sind, kein Impfstoff entwickeln können? Das handelt nicht nur jeglichem wissenschaftlichen Prinzip zuwider, sondern schreit auch ganz laut nach Korruption. Zumal hier auch wieder explizit von mRNA-Impfstoffen die Rede ist. Was spricht gegen „herkömmliche“ Impfstoffe, woher kommt die Gewissheit, dass dieser Impfstoff in kommenden „Pandemien“ eine Rolle spielen wird? Hier wird unserer Ansicht nach hinter kostenaufwendigen Vorsorgen für mögliche Pandemien im großen Stil Korruption betrieben. Dass die Pharmafirmen stark genug sind, um eine solche Pandemie zu inszenieren, hat Corona gezeigt. Es haben nur eben noch nicht alle verstanden. Diese Verträge müssen umgehend abgebrochen oder wenn schon geschlossen, gekündigt werden.

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5 Gedanken zu „Bundesregierung hat mit Pharmafirmen Verträge für die nächsten Pandemien geschlossen“

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