Bundesregierung

Nach der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder am 18. November 2021 veröffentlichte das Bundeskanzleramt eine Pressemitteilung mit zahlreichen Falschinformationen. Wir baten um Stellungnahme und erhielten eine sehr interessante Antwort.

So heißt es, dass die Zahl der vermeintlichen Neuinfektionen und die Zahl der schweren Krankheitsverläufe stark ansteigen würden. So ist aber in dem zeitlich dafür „zuständigen“ Corona-Lagebericht des Robert-Koch-Instituts wieder einmal deutlich zu sehen, woran genau das liegt. Nämlich an der steigenden Zahl von Tests. Dies betrifft ebenso Intensivpatienten, von denen in den meisten Fällen nicht belegt ist, dass es sich um tatsächliche Corona-Patienten handelt.

RKI-Lagebericht zeigt die Steigung der Tests um über 50 %.

In welcher Region genau die Intensivbetten knapp sind, wollten wir vom sogenannten „Chef vom Dienst“ wissen. Das DIVI konnte uns hier keine Überbelegungen aufzeigen. Die winterlichen Engpässe gibt es seit Jahren, auch mit „normaler Grippe“. Dazu sind von einem unserer Leser einige Zeitungsausschnitte aus den letzten Jahren zusammengestellt.

Bettenknappheit ist alljährlich in Deutschland.

Ebenfalls riskieren nicht gegen Corona geimpfte Menschen die Gesundheit aller, so heißt es. Doch z. B. Prof. Dr. Josten von der medizinischen Universität Leipzig, einer der Berater von Ministerpräsident Kretschmar, bestätigt als ein hier konkret genanntes Beispiel zahlreiche seiner Kollegen, dass die meisten Krankenhausaufenthalte gegen Corona geimpft sind. Wir wollten wissen, warum das Bundeskanzleramt Gegenteiliges behauptet.

Trotzdem soll Impfen laut des Kanzleramtes der Weg aus der Pandemie sein. Eine Erklärung entgegen der wissenschaftlichen Widersprüche hierzu wollten wir ebenfalls haben. Die Antwort von Christian Lichtwardt, Chef vom Dienst, teilte mit, dass wir unsere Detailfragen zuständigkeitshalber an das Bundesgesundheitsministerium, bzw. das RKI richten sollten. Diese Antwort erhielten wir in den letzten fast zwei Jahren beinahe bei jeder Ministerpräsidentenrunde der Kanzlerin. Beim Gesundheitsministerium wurde gesagt, man verweise auf das RKI, das RKI verwies auf die Wochenberichte, ohne auf unsere Fragen einzugehen. Doch die Wochenberichte bestätigten jeweils unsere Fragestellung und unsere Kritik an den Maßnahmen.

Hier wird nicht wissenschaftlich gehandelt und grob fahrlässig zu Gunsten der Pharmaindustrie vorgegangen. Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass wir von korrupten Politikern, wie allzu oft erwiesen, belogen und betrogen werden und dass diese über Leichen gehen, um ihre Geldgeber zufriedenzustellen. Sobald der Schwindel rechtskräftig ist, werden wir auch gegen Christian Lichtwardt Strafanzeige erstatten. Vorher hat dies aus bekannten Gründen keinen Sinn. Danach aber um so mehr.

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